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Kerstin Carlstedt von “Interview-Lounge”: Wir geben Autoren ein Gesicht und eine Stimme

In regelmäßigen Abständen möchten wir euch ab sofort hier Projekte und Dienstleister vorstellen, die spezielle Services rund um die Buchveröffentlichung, E-Book-Erstellung und -Gestaltung und das Buchmarketing anbieten. Den Anfang machen wir mit dem Projekt „Interview Lounge“, einem Video-Portal für Autoren-Interviews. Journalistin und Mit-Gründerin Kerstin Carlstedt stellt euch im Interview die Idee hinter ihrem Projekt vor und verrät, wie man ein gelungenes Video-Interview erstellen und es gezielt für das Selbstmarketing einsetzen sollte.

 Worum geht es bei dem Projekt „Interview Lounge“?

Bei „Interview Lounge – Autoren sprechen über ihre Bücher“ geben wir Autoren ein Gesicht und eine Stimme im Internet. Unser Fokus liegt dabei nicht auf der letzten Neuveröffentlichung, sondern mehr auf dem „Gesamtkunstwerk Autor“, den Menschen hinter den Büchern. Die Video-Interviews oder –Portraits stehen im Mittelpunkt und werden ergänzt durch kurze von den Autoren gelesenen Kostproben aus ihren aktuellen Büchern. Auch wichtig sind uns die Empfehlungen der Autoren, welche Bücher sie zuletzt besonders begeistert haben. Außerdem veröffentlichen wir einmal im Monat einen „Buchtipp von Profis“ der Buchbranche. Beispielsweise reden wir mit Buchhändlern darüber, welche neuen Bücher derzeit besonders lesenswert sind oder lassen uns den Hype um bestimmte Bücher (wie „Shades of Grey“ ) erklären.

Wie entstand die Idee für das Projekt „Interview Lounge“?

Eigentlich entstand die Idee zum Projekt durch den zunehmenden Trend Lesungen von und mit Autoren im Internet zu präsentieren. Die entsprechenden Seiten sprießen seit einigen Jahren wie Pilze aus dem Boden. Wir dachten, wenn man schon das Privileg genießen darf, Autoren persönlich treffen zu können, ist das doch DIE Chance, all die Fragen loszuwerden, die einem beim Lesen ihrer Bücher in den Sinn kommen – eine vielleicht unwiederbringliche Gelegenheit, sie besser kennen und verstehen zu lernen. Das war ursprünglich die Funktion von (öffentlich-rechtlichen) Fernsehsendern und Veranstaltungen wie Lesungen und Signierstunden im Buchhandel oder auf Buchmessen. Leider bekommt Literaturberichterstattung im Fernsehen seit Jahren immer weniger Sendeplatz eingeräumt.Auch genießt nicht jeder Autor den Vorzug, zu Lesungen eingeladen zu werden, denn eine Lesereise ist mit hohen Kosten verbunden. Daher brauchen wir dringend eine „Interview Lounge“.

Wie wählt ihr die Autoren aus, mit denen ihr ein Video-Interview produziert?

Zum einen nehmen wir Auftragsarbeiten von Verlagen und Autoren direkt an und erhalten für unsere Arbeit Produktionskostenzuschüsse. Zum anderen realisieren wir Interviews für unseren Kooperationspartner Culturmag - einem unabhängigen Kulturmagazin im Internet. Ohne Culturmag würde es die „Interview Lounge“ in dieser Form gar nicht geben, denn wir verfügen nicht über das technische Knowhow, eine Webseite aufzubauen – und die Culturmag-Redaktion hatte bisher niemand, der audiovisuelle Autoren-Interviews realisieren wollte oder konnte. So entstand eine Win-Win-Situation, von der beide Projekte profitieren.

Darüber hinaus realisieren wir Videos mit Autoren, die wir interessant finden und von denen wir glauben, dass wir durch sie Aufmerksamkeit für unser Projekt generieren, eine Vielzahl neuer Abonnenten gewinnen bzw. einen großen Kreis neuer Zuschauer auf die Seite locken können. Das trifft besonders auf die Autoren zu, die über Soziale Medien bereits sehr gut vernetzt sind, oder durch die Nominierung bei Buchpreisen eine gewisse Prominenz erzielen konnten.

Wie können Selfpublisher euch überzeugen, sie in einem Video-Interview vorzustellen?

Das Buch muss uns gefallen und in unser Programm passen. Nachdem wir unsere erste E-Book-Autorin veröffentlicht hatten, bekamen wir beispielsweise die Anfrage einer Autorin, die ein E-Book über Haarpflege geschrieben hatte. Ohne das Buch geprüft zu haben, haben wir das abgelehnt, weil wir für dieses Thema nicht einschlägig genug sind. Wie bereits in den vorherigen Antworten anklang, muss die Finanzierung für ein Interview gesichert sein. Ein Weg für Selfpublisher wäre beispielsweise, sich bei einer Crowdfunding-Plattform zu engagieren. Wenn das Thema des Buchs einen Nerv trifft und sich der Autor/ die Autorin dafür stark macht, ist die Chance sogar ziemlich realistisch, dass auch Andere sich dafür begeistern und ein solches Anliegen unterstützen wollen.

Welche Tipps habt ihr für Autoren, die sich in einem Video-Interview präsentieren möchten? Was gilt es in Sachen Selbstmarketing dabei zu beachten?

Das Wichtigste ist, locker zu bleiben. Nichts ist für den Zuschauer quälender, als wenn der Interviewpartner vor der Kamera 1000 Tode stirbt. Es ist ja keine Live-Situation, d.h. das Ergebnis, das online geht, ist immer ein „Best of“ aller Antworten. Je mehr die Autoren plaudern und an Informationen anbieten, desto einfacher ist es natürlich, ein interessantes Stück zusammen zu schneiden. Auch Ehrlichkeit, Offenheit und (ein vielstrapaziertes Wort!) Authentizität ist essenziell für das Gelingen eines Interviews.

Über die Antworten können wir direkt nach dem Interview verhandeln. Was Autoren auf keinen Fall gesagt haben wollen, kommt natürlich auch nicht in die Endfassung. Wir wollen niemandem schaden, sondern Autoren und ihre Bücher für Zuschauer interessant machen und das Beste aus ihren Storys herausholen.

Kerstin Carlstedt in Action

Wie kann ein solches Video-Interview die Bekanntheit und den Erfolg eines Autors steigern, gerade im Hinblick auf die Bedeutung des Buchmarketings bei Selfpublishern?

Nach unserer Erfahrung ist es mitnichten so, dass Verlage für jedes Buch, das sie drucken lassen eine große Kampagne starten. Viele „verlegte“ Autoren beklagen sich sogar darüber, dass sich ihre Verlage nicht genug oder gar nicht um die Vermarktung kümmern. Daher haben Selfpublisher oft keine geringeren Chancen, ihr Buch zu vermarkten, als die Kollegen, die einen Verlag im Rücken haben. Es gibt allgemeine Marketingregeln, nach denen potentielle „Konsumenten“ bis zu sieben Mal mit einem Produkt in Berührung gekommen sein müssen, bis sie sich zum Kauf entschließen. E-Books haben es beim Marketing wohl insofern schwerer als gedruckte Bücher, da sie nicht in Buchläden sichtbar sind. Umso wichtiger ist es, dass E-Book-Autoren über Soziale Medien gut vernetzt sind. Jeder, der sich auf Facebook, Twitter oder Youtube tummelt, weiß, wie schwer es ist, täglich und auf clevere Weise neue Inhalte zu generieren, die den Buchkauf vorantreiben könnten.

Dabei helfen wir. Aus einem Dreh stellen wir mehrere Filme her: ein langes Interview für die „Interview Lounge“ und die Autorenseite/ Blog, ein kurzes Interview für Youtube, eine Lesung, ein Buchtipp. Das sind bereits vier bis fünf attraktive Gelegenheiten, auf sich und auf die zu vermarktenden Bücher aufmerksam zu machen – ohne beim Rezipienten einen Gähn-Effekt zu erzielen. Irgendwann tritt dann dieser Effekt ein, dass sich potentzelle Leser sagen: Meine Neugier ist nun doch geweckt, ich leg ich die zwei oder fünf Euro an und kauf mir das Buch. Das ist gerade das Gute an E-Books von Selfpublishern: Man muss keine 10 oder 20 Euro investieren, um dann nach ein paar Seiten festzustellen, dass das Buch doch nicht so interessant ist. (Wie oft ist das schon bei einem kostspieligen Hardcover passiert, oder? Ärgerlich!)

Auch muss man bedenken, dass ein Video im Internet verbleibt und daher eine hohe Nachhaltigkeit hat. Ein Fernseh- oder Radiobeitrag versendet sich, ein Katalog oder eine Tageszeitung landet irgendwann im Altpapier. Hingegen hat das Internet ein viel längeres Gedächtnis.

Durch die professionellen Möglichkeiten des Selfpublishings strömen immer mehr Autoren auf den Markt und bemühen sich um die Gunst der Leser. Welche Bedeutung wird eurer Meinung nach in Zukunft das Selbstmarketing von Autoren haben, wie wird es sich verändern und welche Chancen seht ihr darin für euer Projekt?

Die Zukunft findet im Netz statt. Es gibt sehr viele Gründe, die dafür sprechen, dass, wer diese Entwicklung nicht ernst nimmt, irgendwann ein Problem bekommen wird. Nachfolgende Generationen wissen schon jetzt gar nicht mehr so genau, was Fernsehen und Printmedien sind. Märchenfilme schauen sich viele Kinder bereits heute auf YouTube an und lesen vorzugsweise Inhalte am Computer oder auf dem Tablet. Und das sind die Leser und Buchkäufer von morgen. Besonders bei Büchern, die sich an ein junges Publikum richten, ist heute schon zu beobachten, dass die Bereitschaft der Verlage, ein Video für ihre Internetseite in Auftrag zu geben, viel größer ist. Dort ist bereits die Einsicht ins Bewusstsein gesickert, dass über Anzeigen in den Buchmessebeilagen der überregionalen Zeitungen potenzielle Leser nicht mehr erreicht werden können.

Wir haben ein paar Autoren auf unserer Seite, die sich sehr klug und selbstverständlich im Netz bewegen – zum Beispiel Jugendbuchautor John Green oder Thriller-Autorin Zoë Beck. Beide sind sehr aktiv auf Facebook und Twitter – und John Green zeigt sich regelmäßig auch auf YouTube. Das funktioniert sehr gut. Beide Autoren haben eine große Fangemeinde – und verkaufen dementsprechend viele Bücher.

Und noch etwas: Die Buchhändler werden es nicht gerne lesen, aber inwiefern Buchkäufe auch in 20 Jahren noch im stationären Einzelhandel stattfinden werden, ist fragwürdig. Es gibt bereits heute die Tendenz in einigen Städten, dass die Einkaufsmeilen immer mehr verwaisen. Hier bricht eine weitere Chance weg, ein Buch im Laden zu entdecken und es einfach mal mitzunehmen.

Fazit: Die Buchbranche – Verleger, Autoren und Buchhändler – werden am Internet nicht vorbeikommen – und das ist unsere Chance als Dienstleister.

Welche Kooperationen habt ihr geplant um euer Projekt bekannter zu machen?

Es gibt mehr Pläne und Ideen, als Zeit, sie in die Tat umzusetzen. Momentan bedienen wir die Städte Hamburg, Berlin und Amsterdam. Es wäre wünschenswert, wenn wir noch mehr Kollegen ins Boot holen und in noch mehr Städten vor Ort sein könnten. Auch wäre es wünschenswert, wenn wir noch weitere Kulturportale, die gut eingeführt sind, als Kooperationspartner gewinnen würden. Mittelfristig denken wir darüber nach, die „Interview Lounge“ auch als App anzubieten. Außerdem überlegen wir, wie wir auch außerhalb des Internets sichtbar werden könnten und uns als „Marke“ etablieren könnten. Wir würden gern witzige Events wie Nachtwanderungen mit Krimiautoren oder Partys mit Autoren an ungewöhnlichen (literarischen) Orten anbieten. Wir möchten zwanglose Anlässe anbieten, auf denen Autoren und „Fans“ aufeinander treffen könnten – unabhängig von Lesungen, die doch immer einem gewissen „Protokoll“ folgen. Dazu müssten wir uns mit einschlägigen Organisatoren und Reiseveranstaltern vernetzen.

Vielleicht wäre es auch interessant für Buchhändler, aktionsweise einen Monitor in ihren Buchläden aufzustellen und unsere Interviews zu zeigen – rotierend jede Woche in einem anderen Geschäft …

Hier findet ihr “Inteview-Lounge” im Web:

http://interview-lounge.tv/

http://culturmag.de/

http://www.facebook.com/interviewlounge

https://twitter.com/InterviewLounge

http://www.youtube.com/user/InterviewLoungeTV

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Buchmarketing mit XinXii #3: Buchtrailer

Ein Buch ist ein Kopfkino; beim Lesen führen wir selber die Regie des Films zum Buch. Seit Anfang der 2000er gibt es eine in den USA geborene, rasant wachsende Industrie, die mit bewegten Bildern Lust auf das Kaufen und Lesen eines Buches machen will – so wie es die Filmindustrie schon seit jeher mit Kinofilmen macht. Das noch recht junge Marketinginstrument heißt “Buchtrailer”. Sogar Wissenschaftler der University of Central Florida unterstreichen mit dem Projekt Digital Booktalk ihren positiven Effekt: Sie sind davon überzeugt, dass Buchtrailer Kinder zum Lesen motivieren. Mit dem Wachstum von Videoportalen wie YouTube hielt der Trend auch Einzug in den deutschen Verlagshäusern: Immer mehr Verlage werben mit Buchtrailern um die internetaffine Zielgruppe – primär also für junge Literatur.

Dank YouTube & Co. können es auch (noch) unbekannte Autoren Verlagen wie Kiepenheuer & Witsch, Droemer Knaur und Rowohlt gleich tun, d.h. mit bewegten Bildern Werbung in eigener Sache machen und eine Nähe zu potenziellen Lesern schaffen: Buchtrailer sind schon mit wenig Aufwand leicht zu erstellen, und die Verbreitung ist kostenlos. Werbespots sind bezahlbar geworden! Ein Paradebeispiel in Punkto viralem Buchmarketing ist der als wenig talentiert geltende US-amerikanische Buchautor Chad Kultgen: Erst nachdem sich der Verlag für die Produktion provokanter Buchtrailer entschlossen hat, gelang ihm der Durchbruch mit seinem Debut Roman “The Average American Male” (mehr dazu: 10.000 Dollar in die Macho-Kasse, oder: Buchmarketing mal an… ähm… viral).

Buchtrailer Varianten (Beispiele finden Sie auf XinXii.com)

1. Der Autor steht im Mittelpunkt
2. Der Buchinhalt steht im Mittelpunkt

wobei die Handlung dann unterschiedlich dargestellt werden kann:

  • erzählend-lyrisch
    Darstellung des Buchinhalts mit bewegten Bildern
  • dokumemtarisch-sachlich
    Widergabe des Buchinhalts unter Zugabe von Mehrwerten (z.B. als Interview)
  • Slideshow
    Inhalt des Buches wird durch Bilder oder Textpassagen mit Musik oder Sprache unterlegt. Dazu eignet sich das Tool screenr.com. Infos und Tipps zur Anwendung gibt Bestseller Autor Roger C. Parker: Author’s Journey #25: Using video to market and sell your book
  • Lesetrailer
    Leseproben werden leicht animiert und mit stimmungsvoller Musik unterlegt; Beispiele gibt es auf LesenSieLos.de

Daniel Stolba von LitVideo hat im Gespräch mit Dorothea Martin Auskunft über die Höhe der Kosten, die Einsatzmöglichkeiten und die Wirkung gegeben. Nachstehende Beispiele zeigen, dass sich visuelle Klappentexte aber auch mit wenig Aufwand produzieren lassen, und dass sich das Marketinginstrument “Buchtrailer” nicht nur für die Belletristik eignet: Sie können auch Ihre Ratgeber, Vorlagensammlung oder sonstigen Texte per Videoclip einem breiten Publikum vorstellen!

Beispiele: Buchtrailer von Autoren, die auf XinXii veröffentlichen

Belletristik
Storys als eBook im ePub Format | M. Fernholz
John Hang’s Versus | John Hang
Autorenlesung: Meine Schreibe | Rolf Höge
Mission Herodes | Patrick R. Ullrich

Ratgeber
Pilates Erfolgskontrolle mit dem Stabilizer | Irene Haider
Der bockige Computer und andere Katastrophen | Ewa Wipplinger
Professioneller Internetauftritt 100% kostenlos!
| Ernst Koch

Das Literaturcafé hat Matthias Matusseks wunderbare Buchtrailer-Parodie gefunden, und Max Scharnigg hat auf jetzt.de lustige, literarische, durchschnittliche, peinliche und langweile Buchtrailer zusammen getragen. Auf netzwertig.de gibt es drei Beispiele von Rowohlt und Kiepenheuer & Witsch.

Ablauf: 3 Schritte zum Buchtrailer

1. Konzept erstellen

Wie stelen Sie sich Ihr Drehbuch vor? Berücksichtigen Sie bei Ihren Überlegungen folgende Punkte:

Wer ist Ihre Zielgruppe?
Was erwartet Ihre Zielgruppe von Ihrem Buch?
Welche Aussagen können Interesse wecken?
Täglich werden 65.000 neue Videos auf YouTube hochgeladen!

Ihr Ziel: a) Ihre Zielgruppe erreichen und b) einen viralen Effekt erzeugen. Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf! Seien Sie mutig! Hilfreich für den Aufbau ist die AIDA-Regel (Attention, Interest, Desire, Action): Aufmerksamkeit erregen, Interesse wecken, Wünsche aussprechen, Handlung auslösen. Tipp: Involvieren Sie in der Konzeptionsierungsphase Ihre Fans in Form eines Wettbewerbs: Lassen Sie die Besucher Ihrer Seite einen Favoriten verschiedener Trailer wählen, oder schreiben Sie einen Wettbewerb aus nach dem Motto “Wer erstellt den besten Trailer?”!

2. Material und Technik zusammen stellen

Bitte achten Sie bei Ihrer Materialsuche (Musik, Texte, Bilder) darauf, dass Sie keine Rechte verletzen (Stichwort: Lizenzen, Copyright, Urheberrechte), und dass Sie in Ihrem Abspann ein Copyright einfügen (inkl. namentliche Nennung aller Mitwirkenden und ggf. Urheber). Für das Erstellen Ihres Buchtrailers benötigen Sie nicht zwangsweise eine teure und komplizierte Software – es gibt für jeden Autor eine Lösung zur technischen Umsetzung seines Konzeptes (siehe Linktipps).

3. Film ab!
Nachdem Sie Ihren Buchtrailer auf YouTube, sevenload & Co. geladen haben, gilt es den Clip in Ihrem Netzwerk zu verbreiten und Multiplikatoren zu suchen, die Ihren Buchtrailer auf ihrer Website oder ihren Blog integrieren, tweeten und wiederum in ihrem Netzwerk verbreiten! Das Erzielen eines viralen Effektes ist das A und O! PR- und Social Media-Experte Mike Schnoor hat vor längerer Zeit einen immer noch gültigen Blogbeitrag geschrieben, wie ich einen Viralspot erfolgreich mache.

Nützliche Tipps und Links

Quellen für kostenlose Musik (achten auf Lizenzbestimmungen)
AUDIYOU
ArtistServer.com
Jamendo
Neppstar
MP3 GEMA-frei
opsound
PartnersInRhyme
Tribe of Noise

Software zum Erstellen von Buchtrailern
iMovie | kostenlos
MAGIX Video deluxe
Pinnacle Studio
screenr.com
Windows Live Movie Maker | kostenlos
Übersicht kostenloser und kostenpflichtiger Programme zur Videobearbeitung

Auf Buchtrailer spezialisierte Agenturen
Büro Ziegler aus Köln
filmfeld Buchtrailer aus Hamburg
kubusmedien aus Ravensburg
LitVideo GmbH aus Hamburg
vm-people GmbH aus Berlin
Studenten an Filmakademien

Videoportale zum Hochladen
clipfish
MyVideo
sevenload
YouTube

Weitere Links
4 Simple Steps to Creating a Book Trailer Artikel von Shauna E. Black
Buchtrailer Blog über Buchtrailer und andere Filmbeiträge rund ums Buch
Filme als Instrument der Endkundenansprache im Marketingmix von Publikumsverlagen
Abschlussarbeit des Verlagsstudiengangs Mediapublishing von Stefanie Rudloff
Buch Trailer Award – verliehen von DirectGroup Germany und Club Bertelsmann
Studie zur Bewertung von Werbespots von SevenOneMedia

Buchtipps

30 Minuten Twitter, Facebook, XING & Co | Tim Schlüter, Michael Münz
Auf die Schnelle – Die besten Tipps zu YouTube
| Wolfram Gieseke
Online-Video. So gestalten Sie Podcasts…
| Dushan Wegner
Per Anhalter durch das Mitmach-Web. Publizieren im Web 2.0
| Jörg Kantel
Web 2.0 optimal nutzen: YouTube…
| Thomas Hoffmann
YouTube, Clipfish, MyVideo & Co
| Winfried Seimert

Kennen Sie noch andere nützliche Seiten, Tools oder Meinungen zum Thema Buchtrailer? Oder veröffentlichen Sie Ihre Werke auf XinXii, und Ihr Trailer fehlt noch in unserer xinxiiTV-Galerie auf YouTube? Oder kennen Sie tolle Videoclips von anderen Autoren? Wir freuen uns über jede Ergänzung!

Mehr Tipps zum Thema Buchmarketing finden Sie auf XinXii.com in der Rubrik Social Media Marketing für Autoren; dort wird auch das Thema Buchtrailer ausführlicher behandelt.

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Happy Birthday Kindle!

Amazon Kindle | XinXii Corporate BlogDer E-Book-Reader des Onlinehändlers Amazon feiert in diesen Tagen seinen 1. Geburtstag! Der Kindle ist also noch richtig jung, aber schon immens begehrt – er ist mal wieder ausverkauft. Amazon scheint mit der Produktion nicht nachzukommen… was darauf zurück zu führen sei, dass sich immer mehr Verbraucher an das Lesen digitaler Texte gewöhnen. Aber die tatsächlichen Absatzzahlen (des immerhin 359 Dollar teuren) Reader erfährt man bislang nicht. Vielleicht wurden auch einfach nur zu wenig hergestellt?! Jedenfalls wird die Lieferzeit mit 11-13 Wochen angegeben und für das erste Quartal 2009 der Kindle 2 angekündigt. Geduld ist angesagt! Die Wartezeit lässt sich übrigens wunderbar auf xinxiiTV vertreiben: Der dritte Buchtrailer aus der Videokampagne “Danke XinXii!” steht dort zum Anschauen bereit. Diesmal: Uwe und “Die 6 besten Tipps für Sex”

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XinXii Video #2: Martin

Hier ist er – der zweite Buchtrailer aus der Videoreihe “Danke, XinXii!”:


Alle Neugierigen können den nächsten Clip schon auf xinxiiTV bei YouTube anschauen!

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XinXii Video #1: Manni

Endlich online: Der erste Videospot für XinXii! Unter dem Motto “Danke, XinXii!” haben wir eine Reihe von Spots abgedreht, in denen Schauspieler Moritz Brendel in verschiedene Rollen schlüpft und die “besten” Titel auf dem Marktplatz rezensiert. An den Start gehen heute Fußball-Fan Manni und “Die Kopfkunst beim Fussball”:



 
Danke an Sven von make a move, Rade vom Studio 104A und natürlich: Moritz!

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