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Sex Sells – Mit geheimen Sexfantasien zum Bestseller? Oder: ‘Fifty Shades of Grey’, ein E-Book-Welterfolg zum Nachmachen

Auch Frauen haben erotische Wünsche. Derzeit träumen sie weltweit vom Fesseln, Schlagen und Unterwerfung. Geheime Sexfantasien dürfen dabei geheim bleiben. Dank E-Book wird keine so schnell beim Lesen des Pornoromans „Fifty Shades of Grey“ von E.L. James erwischt. Da werden hemmungslos Tabus gebrochen. Gleichzeitig ist eine globale Diskussion um S/M und Unterwerfung entfacht. Die Feministinnen sind fassungslos. Frauen lassen sich freiwillig schlagen und wollen dem Manne untertan sein. Dabei geht es doch um Macht und nicht um Feminismus. Aber das Wundersame an „Fifty Shades of Grey“ ist doch, dass die schottische Autorin E.L. James – Erika Leonard – es mit ihrer Sex-Trilogie geschafft hat, einen Welterfolg zu produzieren.

Erotik und Sex gern mit Tabubruch

Es fing mit einem Foreneintrag an. Ein kleiner australischer Verlag brachte das Buch heraus. Dem E-Book sei dank. So konnte der Pornoroman aufgrund von Mundpropaganda in Windeseile um den Globus eilen. Frauen verschlingen ihn geradezu. Reifere aber auch junge. Denken also nicht nur Männer an Sex. Genauso ist es. „Fifty Shades of Grey“ hat keine Angst vor Tabus. Von einer Frau geschrieben, die weder Angst vor ihren geheimen Sexfantasien hat. Noch davor, sie für alle Frauen und Männer aufzuschreiben. Die Filmrechte sind bereits verkauft. S/M-Artikel laufen nun wie geschnitten Brot, und Frauen können sich nun einfach mal offen zu dem bekennen, was sie auf dem Gebiet von Lust, Sex, Macht und Spielen wollen. In Deutschland ist das Buch nun als Print auf dem Markt. Obwohl es doch als E-Book viel schöner ist, weil es dann das ganz eigene Geheimnis der Leserinnen und Leser bleibt. Liebe Mädchen kommen in den Himmel und Böse überall hin. Darum lieben Frauen ja oft auch eher die bösen Buben als die Lieben.

Was ist beim Schreiben über Sex zu beachten

Ich schreibe selbst Bücher über Sex, Erotik, Liebe und beschäftige mich seit vielen Jahren mit dem Thema Sexualität. Wichtig ist, einen Anreiz für die Leser zu finden. Geheimnisse sind immer interessant. Erotische Wünsche lassen die Fantasien spielen. Und darauf kommt es an. Sex ist Kopfkino. Also gilt es dieses Kino bei den Lesern und natürlich auch Leserinnen anzuknipsen. Die Basis für das Ausleben von Wünschen bietet Freiraum für die Leserfantasie. Außerdem ist es doch geradezu fantastisch, als Autor/in all das auszuleben, was Sie vielleicht niemals tun würden. Aber es sich vorzustellen, ist doch mehr als anregend und erregend. Das gilt es in einem Buch zu transportieren. E-Books sind dafür eine ideale Spielwiese. Da kann sich jeder schriftstellerisch oder auch als Ratgeber/in ausprobieren. Einfach publizieren und die LeserInnen-Reaktionen testen. Einfacher geht es gar nicht. Je mehr Sie beim Schreiben die eigenen Grenzen überschreiten, umso interessanter wird es für die Leserschaft. Trauen Sie sich also einfach!

Das Cover sollte lustvoll und anregend sein

Das Auge isst auch mit. Das sollte kein Autor und keine Autorin vergessen. Am besten ein Cover wählen, das den gut gewählten Titel erotisch-stimulierend unterstreicht. Als Beispiel möchte ich hier meine E-Book-Serials nennen: „Erotische Wünsche“ und „Lust auf Liebe“. Das macht einfach Lust auf …. Und das sollen Bücher über Sex und Erotik: Lust machen. Den Käufer auf den Geschmack bringen. Lust aufs E-Book-Kaufen und Lesen machen. Ist doch der Verkauf der eigenen Bücher der Applaus eines jeden Autors und die Provision Lohn und Anerkennung.

Auch beim Sex sells gilt es Trends zu entdecken

Gerade E-Book-Autoren sollten ein Gespür für Trends haben. Für die erotische Literatur ist das genauso wichtig wie in allen anderen Bereichen. Wir wollen doch nicht nur schreiben. Wir möchten auch Käufer und LeserInnen. Je mehr, desto besser. Wer sich gerade mit dem Gedanken trägt, sich einmal auf dem Gebiet von Sexfantasien auszuprobieren, der könnte dem Hype von „Fifty Shades of Grey“ folgen. S/M-Gelüste in allen Facetten schildern. Sich die Bestseller-Listen anschauen. „Das Haus der Löcher“ vom amerikanischen Autor Nicholson Baker schaffte es kürzlich auch weltweit in die Medien zu kommen. „Alice im Pornoland“ titelte die Süddeutsche dazu und schrieb, dass der Autor gegen die Sexualangst „der amerikanischen Prüderie nun das Schmuddelbuch „Haus der Löcher’ um die Ohren“ haue und damit einen Riesenerfolg erzielte. Somit hat er einen Punkt der Gesellschaft genau getroffen und daraus ein Skandalbuch gemacht. Je mehr Tabus gebrochen werden, umso größer der Skandal. Charlotte Roche erreichte das in Deutschland mit ihrem Buch „Feuchtgebiete“. Das E-Book bietet dazu jede Menge Chancen.

Es darf beim Sex ruhig schmutzig sein

In meinem Buch „Die Liebesdiät“ habe ich einige Prominente zitiert. Über 25 Jahre als Journalistin haben mich da wohl geprägt. Auch Heidi Klum findet sich unter diesen Zitaten: „Sauberer Sex findet nur im Kopf statt, und dafür kann niemand bekannt sein. Ich habe auch noch nie einen Mann erlebt, der gesagt hätte, komm lass uns sauberen Sex haben.“

Das Zitat bringt noch einmal „Sex sells“ auf den Punkt. Da darf es ruhig anrüchig, derb, laut und wild zugehen. All das, was viele möchten, sich aber oft nicht zu sagen trauen. Das kann in einem E-Book über Sex heraus. Je doller, je besser! Darum nur Mut! Erst ein wenig recherchieren. Dann schreiben. Lektorieren lassen. Attraktives Cover wählen. Veröffentlichen und dann eine gute Marketingstrategie wählen. Bekannt machen. Sex soll sich doch auch für den Autor rechnen. Wer weiß, vielleicht erscheint auf XinXii ja bald das erste Erotik-Buch auf dem Weg zum Welterfolg! Ich drück die Daumen! Oder schreib es einfach selbst …

 

Susan HEAT Susan Heatist Love & Life Beraterin und Buchautorin, TV-Expertin, Lösungsfinderin & Glücklichmacherin, Mutmacherin, passionierte Hutträgerin. Sie absolvierte ein Studium der Germanistik, Philosophie und Psychologie und war über 25 Jahre als Medizinjournalistin tätig.Homepage Facebook Twitter YouTube XING

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Der gezielte Tabubruch als Buch-PR-Strategie

Eva Herman, Thilo Sarrazin und Charlotte Roche haben es sehr erfolgreich vorgemacht – und dank des Skandalpotenzials ihrer Bücher mit großem Erfolg die Verkaufszahlen hoch getrieben. Doch gutes Buch-PR-Zündeln will gelernt sein. Was Autoren beim kalkulierten Tabubruch beachten sollten, damit der Schuss nicht nach hinten losgeht.

Planen Sie den Tabubruch bis ins Detail!

– Es kommt nicht nur auf den Inszenierungswillen des Autors an. Wichtiger ist zu wissen, was von Öffentlichkeit und Medien als skandalös wahrgenommen wird, welche Wertmaßstäbe aktuell gelten. Wenn ein Buch zu höchst kontroversen Bewertungen seitens der Leser und Kritiker einlädt, erfüllt es eine zentrale Bedingung für den Vermarktungserfolg: Die Kritiker in den Medien schreiben, was das Zeug hält – Buch und Autor bleiben im Gespräch!

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Kann man meinen Roman verfilmen, und wie funktioniert das?

Oft melden sich Autoren bei mir mit der Frage:

“Kann man meinen Roman verfilmen, und wenn ja: Wie funktioniert das?”

Generell muss man sagen, dass die Chancen, dass ein Roman verfilmt wird, viel geringer ist, als dass er verlegt wird. Und meistens dauert es ein bis drei Jahre, bis ein Produzent die Optionsrechte kauft – und dann nochmals ein bis drei Jahre bis der Roman verfilmt wird. Das fordert natürlich viel Geduld von einem Autor.

Aber was kann man tun, wenn man fest an die Möglichkeit glaubt, dass sich der eigene Roman verfilmen lässt?

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Public Relations in Eigenregie: 5 Tipps, wie Sie die Medien auf Ihr Buch aufmerksam machen

Public Relations ist nicht nur für Global Player und Großkonzerne ein wichtiges Instrument, um sich am Markt zu positionieren: Auch für Autoren wird PR immer wichtiger, um sich im Meer der Neuerscheinungen zu behaupten und nicht ungesehen unterzugehen. Gerade in Anbetracht der Tatsache, dass monatlich Tausende Bücher auf den Markt kommen, wird dies immer mehr zu einer ernstzunehmenden Gefahr. Es gilt also, auf sich und auf sein Werk aufmerksam machen. Hat man selbst einen großen Verlag im Rücken, wird dieser sich der Aufgabe annehmen. Aber auch als Selbstverleger sollte man die PR nicht vernachlässigen: Auch ohne große Summen und dutzendfache Manpower lassen sich mit Engagement und Kreativität fruchtbare Ergebnisse erzielen. Für die grundlegenden Tätigkeiten wie das Verfassen einer Pressemitteilung gibt es viele hilfreiche Ratgeber.

Was diese mitunter oft vernachlässigen, ist der richtige Umgang mit den Journalisten. Aus diesem Grund stellen wir im Folgenden die wichtigsten Tipps vor.

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Wie sich Autoren am besten selbst vermarkten

  Selbst ist der Autor
Nehmen Sie das Autoren-Marketing selbst in die Hand. Das gilt für jeden Autor. Egal ob er gedruckte Bücher im Buchhandel oder E-Books in Onlineshops verkauft. Auch wenn Sie als Autor bei einem erstklassigen Verlag untergekommen sind, verlassen Sie sich nicht darauf, dass der Verlag das perfekte Marketing für Sie macht. Es gibt im Zweifel immer Autoren, die wichtiger sind als Sie. Außerdem sind Verlage perfekt im Marketing Richtung Buchhandel, aber leider miserabel in der Vermarktung von Büchern in Richtung hin zum Leser.

  Arbeiten Sie am Titel
Der Titel ist das Erste, was man von einem neuen Buch wahrnimmt. Der muss originell sein! Lassen Sie sich Zeit dafür, einen guten Titel zu finden. Der erste Einfall ist nicht immer der beste. Mein Tipp: Betreiben Sie Marktforschung mit Google. Schalten Sie mehrere Google Werbeanzeigen mit Ihren unterschiedlichen Titelideen und sehen Sie, welche Anzeigen häufiger geklickt werden.

  Sorgen Sie für ein professionelles Coverfoto
Auch bei der Onlinevermarktung ist das Bild unheimlich wichtig. Achtung: Die kleinen Vorschaubilder in den Online-Buchshops sind winzig. Ein gutes Coverfoto muss also vor allem im Miniformat wirken. Beauftragen Sie einen Grafikdesigner, der Ihnen den Buchtitel entwirft.

  Schreiben Sie einen exzellenten Klappentext
Der Klappentext beim gedruckten Buch hat die Aufgabe, Leser, die das Buch in einer Buchhandlung in der Hand halten, dazu zu bringen, es aufzuschlagen, reinzulesen und zur Kasse zu tragen. In der Online-Vermarktung brauchen Sie ebenfalls einen solchen verführerischen Kurztext, der auf das Buch neugierig macht.

  Stellen Sie das Buch ausführlich online vor
Besser als eine normale Website ist ein Blog oder eine Facebook-Seite. Dort sollte man laufend Themen aus dem Buch aufgreifen. Auch gibt man damit den Lesern die Chance, sich mit dem Autor zu vernetzen. Und geizen Sie nicht mit Leseproben.

  Präsentieren Sie das Buch live
Online ist nicht alles. Für die Autoren von Romanen, Erzählungen oder Lyrik ist die klassische Lesung wichtig. Fach- und Sachbuchautoren machen mit Vorträgen oder Workshops auf sich aufmerksam. Wer es nicht auf Anhieb schafft im Buchhandel zu lesen, sollte sich darüber nicht ärgern. Der Autor Titus Müller hat seinen historischen Roman „Die Brillenmacherin“ in zahlreichen Optikfachgeschäften präsentiert. So findet man neue Wege zu neuen Lesern. (Unter uns: Oft ist auch das Honorar in anderen Branchen besser.)

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Die 5 Fehler bei der Adressgewinnung

Dass man für E-Mail-Marketing eine Einwilligung benötigt, hat sich inzwischen herumgesprochen. Wie diese Einwilligungen am besten gewonnen werden, jedoch nicht. Noch immer werden viele Fehler gemacht.

Wie ein korrekte Einwilligung auszusehen hat, wird ausführlich im neuen „Leitfaden E-Mail-Marketing 2.0“ beschrieben. Einen kostenlosen Download der ersten 190 Seiten des Buchs gibt es unter www.absolit.de/Leads. Die häufigsten Fehler dabei sind die fünf folgenden:

  Gar keine Strategie
Der häufigste Fehler ist noch immer, dass viele Unternehmen keine systematische Vorgehensweise haben, um gezielt neue E-Mail-Adressen zu gewinnen. Wie wichtig der Auf- und Ausbau des Onlineverteilers ist, scheint noch nicht zu allen Geschäftsführern durchgedrungen zu sein. Auch wissen viele nicht, dass man nicht einfach die Kontaktdatenbank nehmen darf und dann munter drauf los mailen kann. Wer keine wasserdichte Einwilligung hat, riskiert Abmahnungen.

  Nur offline
Oft wird der Fehler gemacht, nur auf klassische Wege der Leadgenerierung zu setzen. Das ist schade, denn immer mehr potenzielle Kunden nutzen das Web, um sich schlau zu machen. Diese Kunden sollten Sie online zur Herausgabe ihrer „digitalen Visitenkarte“ – nämlich der E-Mail-Adresse bringen. Am einfachsten und bequemsten ist das online auf der Homepage.

  Nur online
Umgekehrt gibt es Online-Profis, die gar nicht mehr wissen, dass es auch noch ein echtes Leben gibt. Nutzen Sie jeden persönlichen Kontakt, um E-Mail-Adressen zu gewinnen. Fragen Sie beim Telefongespräch, beim Messebesuch oder bei Veranstaltungen. Nutzen Sie Anzeigen, Postkarten und Kataloge, um auf Ihren E-Mail-Newsletter hinzuweisen.

  Nicht deutlich genug
Wer nur im Kleingedruckten auf den Newsletter hinweist, kann lange warten. Gleiches gilt, wenn auf der Homepage erst zweimal geklickt werden muss, bevor man zum Registrierungsformular kommt. Am besten ist gleich auf der Startseite ein unübersehbares Fenster, in das die E-Mail-Adresse eingetragen werden kann.

  Kein Mehrwert
Warum soll ich meine E-Mail-Adresse angeben? Welche Informationen erwarten mich konkret? Was bringt mir das? All das sind Fragen, die sich jemand stellt, bevor er sich schon wieder in einen neuen Verteiler einträgt. Fragen Sie mal einige Ihrer Empfänger, was sie an Ihren E-Mails am meisten schätzen. Genau das kommunizieren Sie dann als überzeugendes Nutzenargument sowohl auf der Homepage als auch im persönlichen Gespräch.

Dieser Beitrag erschien im Original im Newsletter des Buchautors Torsten Schwarz. Hier können Sie den Newsletter kostenlos anfordern: www.absolit.de/news.htm.

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