10 Fragen an … Norman Nekro

Unsere Autoren des Monats verraten in unseren monatlichen Interviews, wie Sie zum Schreiben gekommen sind, welche Marketing-Tricks sie anwenden und weshalb Sie sich für Selfpublishing entschieden haben. Diesmal stellen wir unseren Autor des Monats Mai vor – den Krimi- und Mystery-Thriller-Autor Norman Nekro, der uns vor allem durch seine gelungenen Buchcover aufgefallen ist. Viel Spaß beim Lesen des Interviews!

Über Norman Nekro

Hinter dem Künstlernamen Norman Nekro verbirgt sich ein Wirtschaftsjournalist und Fachzeitschriftenverleger. Nach einer Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule München und einem erfolgreich abgeschlossenen Jura-Studium hat ihn sein „Zivilberuf“ nur wenig Zeit für seine literarische Passion gelassen. Neben vielen hunderttausend Druckzeilen im journalistischen Metier kann Norman Nekro an (Papier-)Buchveröffentlichungen daher bislang nur die populärwissenschaftlich geschriebene historische Reportage „Geiserich. Vandale ohne Vandalismus“ vorweisen, die seit kurzem auch in einer zweiten, völlig überarbeiteten Auflage als eBook zu haben ist. Heute nimmt er sich einfach die Zeit zum Schreiben von historischen Romanen, Krimis sowie Mystery- und Grusel-Thrillern. Vier Folgen der in der Nach-Napoleon-Ära spielenden Gruselserie »Froebius! – Im Bannkreis des Unheimlichen« sowie ein Medizin-Thriller und drei Kurzgeschichten aus der Schattenwelt zwischen Sein und Ewigkeit zeugen inzwischen von der Leidenschaft, mit der der Autor seinen Lesern diese nicht alltäglichen Themen ebenso packend serviert wie er ihnen ungewöhnliche Einblicke in die zwielichtig-dunklen Seiten des Lebens (die, anders als im „Zivilberuf“, diesmal ausdrücklich nichts mit Börsenkursen, Marketingstrategien und Profitmaximierung zu tun haben!) eröffnet.

1. Aus welchen Beweggründen hast du Dich für den Weg des Selfpublishing entschieden?

Ich veröffentliche meine Bücher ausschließlich im Selbstverlag. Dieser Weg ist für mich alles andere als ein „Plan B“, den man einschlägt, wenn man bei den konventionellen Verlagen abgeblitzt ist. Er ist meine erste Wahl, die ich gezielt so getroffen habe, um freie Hand in allen inhaltlichen wie marketingtechnischen Entscheidungen zu haben.

2. Was bedeutet es für Dich, Indie-Autor zu sein?

Uneingeschränkte Freiheit auf allen Ebenen des Bücherschreibens und -vermarktens. Daraus ergeben sich übrigens auch deutlich größere Chancen, tatsächlich bei den Lesern anzukommen. Denn dazu muss das Werk ja erst mal publiziert werden – und darüber entscheidet im Indie-Geschäft nun mal kein gestresster Verlagsmensch, sondern einzig und allein der Autor selbst!

3. Was sind die größten Stolpersteine auf dem Weg zum Erfolg als Autor?

Phantasielosigkeit, ein miserabler Schreibstil sowie fahrlässiger bis vorsätzlich krimineller Umgang mit Grammatik und Orthografie.

4. Hast Du bereits Erfahrungen mit anderen Veröffentlichungsformen gemacht?

Die meisten natürlich mit meiner Zeitschrift, aber das ist mit der Literaturszene nicht zu vergleichen. An gedruckten Büchern habe ich bislang, wie gesagt, den „Geiserich“ veröffentlicht. Die damit gemachten Erfahrungen waren sehr wertvoll für die Ausgestaltung meiner heutigen Position als Indie-Autor.

5. Wie bist Du auf XinXii aufmerksam geworden?

Durch die Diskussion in einem Facebook-Autorenforum. Da wurden die Veröffentlichungskonditionen von XinXii mit Abstand am besten bewertet. Ein Urteil, das ich nach meinen bisherigen Erfahrungen in der Zusammenarbeit nur bestätigen kann.

6. Jeder Indie-Autor möchte bekannt werden. Welche Marketingspielart ist für Dich besonders wichtig?

Als innovatives digitales Format sollten E-Books vorrangig in den digitalen sozialen Medien diskutiert werden. Dabei denke ich weniger an spezielle Autorenforen, die eigentlich nur zum Informationsaustausch mit anderen Schriftstellerkollegen dienen sollten. Entscheidend ist die – möglichst „prominente“ – Präsenz in solchen Portalen, die primär die „Leseratten“ ansprechen. Zumindest ebenso wichtig für erfolgreiches Indie-Marketing ist aber auch die eigene gut verlinkte (Blog-)Webseite. Wenn sie attraktiv und ansprechend gemacht ist, kann man damit zahlreiche neue Leser für die eigenen Werke gewinnen.

7. Welchen Tipp gibst Du anderen Indie-Autoren mit auf den Weg?

Viele Köche verderben den Brei. Deshalb sollten auch Indie-Autoren mehr dem eigenen Werk vertrauen und weniger den Wertungen möglichst vieler „Testleser“. Denn von diesen bekommt man nur ein Bündel persönlicher Meinungen. Das einzig relevante Urteil aber fällt der Markt.

8. Du bist auf einer einsamen Insel mit einem Solar-Ladegerät. Welche E-Books sind auf Deinem E-Reader?

Konkrete Titel, die mir einfallen, habe ich alle schon gelesen. Sie taugen also nichts für die Insel. Ganz allgemein würde ich aber Autoren mitnehmen, die in ihren Werken eine emotionelle Abwehr gegen die heute übliche mechanistische Weltsicht, man nennt sie auch „naturwissenschaftliche Betrachtungsweise”, aufbauen. Die Vorstellung, dass unsere Welt und das ganze Universum wie ein seelenloses Uhrwerk funktionieren sollen, ist mir einfach zu öd, zu langweilig, zu fad. Da nutze ich gern die Phantasie als starkes Werkzeug, das Grenzen sprengen und dem Geist ein wenig Freiheit jenseits der Naturgesetze verschaffen kann.

9. Mit welchem Autor würdest Du gern mal zu Abend essen?

Jason Dark.

10. Welche nächsten Projekte hast Du geplant?

Voraussichtlich im Sommer wird ein Mystery-Thriller mit dem Arbeitstitel „Die Templer und das Grabtuch“ erscheinen. Die Handlung beginnt damit, dass  ein Kommandotrupp mit absoluter militärischer Präzision die als Grabtuch Christi verehrte Reliquie aus dem Turiner Dom raubt. Das stellt den Geheimdienst des Vatikans vor ein anscheinend unlösbares Rätsel: Stecken die heute noch mächtigen Nachfahren des Templerordens hinter dem Überfall? Das Buch garantiert absolute Hochspannung, denn ungelöste Geheimnisse wie das Grabtuch von Turin sind ebenso meine Leidenschaft wie die Hintergründe jenes blutigen Historiendramas, das man heute als „Kreuzzüge“ bezeichnet. Da lag für mich der Gedanke nicht fern, eine literarische Verbindung zwischen diesen beiden Polen herzustellen, deren Kräfte bis in die heutige Zeit hineinwirken.

Wir bedanken uns bei für das interessante Interview und wünschen alles Gute für alle geplanten Projekte und Veröffentlichungen!

Norman Nekros Autorenseite auf XinXii:

http://www.xinxii.com/mydocs.php?pid=3588b

 

Norman Nekros Website:

www.norman-nekro.eu

 

Norman Nekro auf Facebook:

www.facebook.com/norman.nekro

 

Norman Nekro bei Twitter:

https://twitter.com/NormanNekro

@NormanNekro

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o2 mit eigener E-Book-Rubrik “Selfpublishing / Selbstverleger”

Als eine der ersten Anlaufstellen für Selfpublisher arbeiten wir täglich daran, die Art der verlagslosen Veröffentlichung auch in Europa salonfähig zu machen und zu etablieren. Wir freuen uns über jeden Schritt in diese Richtung – und über jede Unterstützung auch seitens der E-Book-Shops, mit denen wir zusammenarbeiten und an die wir E-Books ausliefern.

o2 hat eine eigene Rubrik “Selfpublishing / Selbstverleger” eingerichtet, in der ab sofort exklusiv von XinXii distribuierte E-Books gelistet werden: http://mobilefun.o2online.de/selfpublishing-selbstverleger/c/ebooks-149212C.do?page=1.

Die Titel werden natürlich zusätzlich auch im “normalen” E-Book-Katalog von o2 gelistet. An E-Books interessierte o2-Kunden werden mit der neuen Kategorie an das Thema “Selfpublishing” herangeführt, und sie haben in einem etablierten Shop eine gezielte Anlaufstelle, spannende Literatur noch unbekannter Autoren zu entdecken, hinter denen kein großer (Publikums-) Verlag steht.

Hintergrundinfo: Autoren haben auf XinXii die Möglichkeit ihr E-Book hochzuladen und an führende E-Book-Shops ausliefern zu lassen. Die Vorteile: Ihr E-Book steht in den virtuellen Regalen neben Bestseller-Autoren, sie decken mit nur einer Anmeldung auf XinXii alle wichtigen Shops ab (die individuell wählbar sind) und erhalten auf XinXii zentral eine Abrechnung der Verkäufe auf den einzelnen Shops.

Infos zum Veröffentlichen mit XinXii gibt es hier:   http://www.xinxii.com/gd_cms.php?page=info2

Alle Shops, an die XinXii ausliefert, listen wir hier: http://www.xinxii.com/gd_cms.php?page=distribution_de

 

 


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10 Fragen an … Elsa Rieger

Für den April haben wir die vielseitige Autorin Elsa Rieger um eine Audienz gebeten und möchten euch unsere Autorin des Monats hier näher vorstellen. Elsa Rieger kann als erfahrene Autorin auf eine Reihe von Veröffentlichungen zurückblicken und verrät uns, warum sie sich nach einigen Erfahrungen mit Verlagen dafür entschied, die Publikation selbst in die Hände zu nehmen.

Über Elsa Rieger

Ich lebe und arbeite in Wien. Nach der Schauspielausbildung verliebte ich mich ‚unsterblich‘, gründete eine Familie und ging einem bürgerlichen Beruf nach, dem Buchhandel.
Mitunter quälte ich mich durch das Leben. Nach einer heftigen Krise im Alter von 39 und einer Ausbildung zur Atemtherapeutin hatte ich den Blitzeinfall, mich im Schreiben zu versuchen. Die ersten Texte waren einfach schrecklich von Adjektivitis geplagt, gespickt von Klischees, verbrämt von überbordender Romantik. Das geht doch besser, dachte ich und begann wie besessen zu schreiben. Immer noch zeichneten sich die Ergebnisse vor allem dadurch aus, dass sie schlecht waren. Ich gab nicht auf und fand meinen Schreib- und Lebensweg. Es ist das Alltägliche, es sind die ganz normalen Merkwürdigkeiten, die mich faszinieren.
So gehe ich durch meine Heimatstadt und staune und schreibe …

1. Aus welchen Beweggründen hast du Dich für den Weg des Selfpublishing entschieden?

Nachdem die Verlage sich nicht gerade reißen um mich, bin ich der Not gehorchend ein Indie geworden, wie es heißt. Ich bin weder berühmt, noch ist meine Unterhaltungsliteratur Mainstream. Ich schreibe keine Thriller, nicht über Vampire, auch Splatter ist nicht so meine Domäne, in der Teenagern die Haut vom Körper gezogen wird.
Also wurde ich Independent Author, und mache mir meine Bücher und eBooks selber, damit die Texte nicht in der Schublade vermodern müssen.

2. Was bedeutet es für Dich, Indie-Autor zu sein?

Mittlerweile geht es nicht mehr darum, dass meine Texte in der Schublade verrotten, mittlerweile macht es mir großen Spaß, meine Bücher nach meinen Vorstellungen zu gestalten, die Werbung, Preisgestaltung und Tantiemen selbst bestimmen zu können und wo meine Bücher angeboten werden.

3. Was sind die größten Stolpersteine auf dem Weg zum Erfolg als Autor?

Die Bewerbung der eigenen Bücher. Dafür muss ein Indie extrem viel Zeit investieren, sich „wichtig“ machen, Leser finden, die sich bereit erklären, Rezensionen zu schreiben, sich in den Social Networks herumtreiben. Wen das ermüdet, der wird nicht viel gelesen werden. Und man sollte sich trauen, Lesungen zu veranstalten. Ich hatte letzthin eine, die gute Verkäufe gebracht hat.
Hier ein kleiner Ausschnitt: http://www.youtube.com/watch?v=YEPVX8pOfaw

4. Hast Du bereits Erfahrungen mit anderen Veröffentlichungsformen gemacht?

Ja, ein Roman „Ein Mann wie Papa“ wurde bei Aavaa Verlag herausgebracht. Der Erfolg war mehr als enttäuschend. Kleine Verlage haben nicht die Kapazität oder auch die Lust, ihre Autoren zu promoten. Es wird den Autoren überlassen, zu werben. Und da sage ich, das kann ich dann alles gut selbst in die Hand nehmen.

5. Wie bist Du auf XinXii aufmerksam geworden?

Durch eine Autorengruppe. Und das war gut so.

6. Jeder Indie-Autor möchte bekannt werden. Welche Marketingspielart ist für Dich besonders wichtig?

Auf allen wichtigen Plattformen präsent sein, wie Twitter, Facebook und dergleichen. Zudem, was mich betrifft, habe ich einen Blog namens e-Book-Salon ins Leben gerufen, indem ich für Autorenkollegen Rezensionen schreibe, auch eine zusätzliche Möglichkeit im Gespräch zu sein. Zum Dank teilen die Kollegen dann meine Bücher in ihrem Freundeskreis, was die Bekanntheit erweitert.

7. Welchen Tipp gibst Du anderen Indie-Autoren mit auf den Weg?

Man sollte keine unausgegorenen oder fehlerhaften Bücher herausgeben. Leider passiert das aber allzu oft. Das schadet der Indie-Autorenschaft erheblich, da es die Leser enttäuscht. Ein Buch muss gut gearbeitet sein, lektoriert und lesbar.

8. Du bist auf einer einsamen Insel mit einem Solar-Ladegerät. Welche E-Books sind auf Deinem E-Reader?

Bücher von John Irving , Lily Brett und T.C. Boyle auf jeden Fall!

9. Mit welchem Autor würdest Du gern mal zu Abend essen?

Mit den drei oben genannten. Ich hätte auch gern einen Drehbuchautor dabei, nämlich Quentin Tarantino, wenn‘s recht ist. Also Dinner for five, please.

10. Welche nächsten Projekte hast Du geplant?

Ich überarbeite gerade meine neuen Roman, der demnächst erscheinen wird, mit dem Titel: „Helene sucht eine große Zehe und findet die Wirklichkeit“.

Wir bedanken uns bei Elsa Rieger für das interessante Interview und wünschen alles Gute für alle geplanten Projekte und Veröffentlichungen!

Elsa Riegers Autorenseite bei XinXii:

http://www.xinxii.de/adocs.php?aid=21797

 

Website:

http://www.elsarieger.at/

 

Elsa Riegers Blogs:

http://schreibtalk.blogspot.com

http://ebooksalon.blogspot.co.at/

http://textlektorat.blogspot.co.at/

http://elsa-rieger.podspot.de

 

Elsa Rieger auf Facebook:

https://www.facebook.com/elsa.rieger

 

Elsa Rieger auf Twitter:

https://twitter.com/ElsaRieger

 

Elsa Rieger auf Youtube:

http://www.youtube.com/user/ElsaRieger?feature=mhee

 

Elsa Rieger auf Xing:

http://www.xing.com/profile/Elsa_Rieger2?sc_o=mxb_p

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Neuigkeiten beim XinXii-Distributionsteam

Wir begrüßen Matthias Schmitt als neues Mitglied unseres Distributionsteams!

Matthias hat Literaturwissenschaft in Bochum studiert und schon mehrere Jahre an der Produktion von E-Books mitgewirkt. Er interessiert sich für alle Ausprägungen von Kultur, insbesondere Literatur, Fotografie und Theater.
Mit seiner Unterstützung werden wir den enormen Rücklauf an E-Books, die auf eine Konvertierung und Auslieferung warten, in den nächsten Wochen auflösen – und dann wieder alle neuen Einreichungen wie gewohnt zeitnah binnen 1-2 Tagen bearbeiten können. Aktuell benötigen wir 14+ Tage bis zur Auslieferung – das ist eine enorme Zeitspanne, für die wir uns entschuldigen. In den nächsten Tagen wird sich Matthias noch einarbeiten, wir sind aber recht bald wieder auf Spur.

Danke für eure Geduld!

 

 

 

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10 Fragen an … Michael Meisheit

Und wieder ist es soweit: Unter all unseren aktuellen Autoren haben wir, beeindruckt von der Kreativität seines Buchmarketings, einen Autoren des Monats März gekürt: Michael Meisheit. Der Drehbuchautor der bekannten Fernsehserie Lindenstraße veröffentlichte jüngst seinen ersten eigenen Roman “Soap”, in dem er auf sehr amüsante Weise von den Nöten eines Seifenopern-Autors berichtet – kurzweilige Lektüre für zwischendurch. Der Autor verrät bei uns, was ihn am Selfpublishing reizt und wie er auf sein E-Book aufmerksam macht.

Foto: Steven Mahner

Über Michael Meisheit

 

Schreiben ist meine Leidenschaft und auch mein Beruf. Allerdings bin ich bisher „nur“ Drehbuchautor gewesen, habe zum Beispiel für 300 Folgen der „Lindenstraße“ das Drehbuch beigesteuert. Davor und daneben habe ich immer gerne Prosatexte geschrieben, in kurzer Form für Blogs und ähnliches, aber einmal eben auch in langer Form: Bei meinen Debütroman „Soap“. In dem ich meine Erfahrungen als Soap-Autor auf witziges Weise verarbeitet habe. Ich lebe in Berlin mit meiner Frau und meinen zwei kleinen Kindern.

 

1. Aus welchen Beweggründen hast du Dich für den Weg des Self-Publishing entschieden?

Weil ich das Selfpublishing wahnsinnig spannend finde und dort DEN Weg der Zukunft für Autoren sehe. Nicht den einzigen Weg, Verlage wird es immer brauchen, aber dass ich durch das Internet nun die Möglichkeit habe, mit meinen laienhaften Kenntnissen selbständig ein Buch herauszubringen, stellt die Welt der Bücher auf den Kopf. Ich mag das. Ich mag neue Wege und probiere sie gerne aus.

2. Was bedeutet es für Dich, Indie-Autor zu sein?

Wie das Wort schon sagt: Unabhängigkeit. Wenn man viele Jahre professionell als (Drehbuch-) Autor arbeitet, gibt es eine Menge Frust, weil man zu oft Kompromisse machen muss, sich an existierenden Erfolgen orientieren soll oder von anderen abhängig ist. Das ist eine ganz normale Dynamik in kreativen Bereichen, aber es ist dennoch unfassbar erleichternd, wenn man einfach mal alles genau so machen kann, wie man es sich selbst vorstellt.

3. Was sind die größten Stolpersteine auf dem Weg zum Erfolg als Autor?

Das Marketing. Es gibt sicher auch kleinere technische Hürden zu nehmen und natürlich muss so ein Buch erst einmal geschrieben werden. Aber was man niemals unterschätzen sollte ist der Aufwand, den ein ordentliches Marketing erfordert. Man muss immer wieder auf das eigene Buch aufmerksam machen, kreativ und originell, ausdauernd und freundlich. Denn es macht kein anderer.

Und man muss Geduld haben: Zum Beispiel bekomme ich mit „Soap“ extrem viele positive Rezensionen, Mails, Rückmeldungen. Vor allem von Leuten, die kein Soaps mögen oder gucken, und nun überrascht sind, wie unterhaltend und lustig der Blick hinter die Kulissen bei „Soap“ ist. Dennoch läuft der Verkauf eher langsam. Weil die Leute auf einen ersten Blick denken: „Soap“, guck ich nicht, ist nix für mich. Also muss ich auf Leserempfehlungen setzen, was andere Wege im Marketing erfordert und einfach dauert. Dauert, dauert.

4. Hast Du bereits Erfahrungen mit anderen Veröffentlichungsformen gemacht?

Ich kenne natürlich den Drehbuchbereich ganz gut, die Möglichkeiten und Probleme in der Film- und Fernsehwelt. Aber das hat wenig mit dem zu tun, was man als eigenständiger Romanautor nach einer Veröffentlichung erlebt und machen muss. Von daher ist das für mich Neuland.

5. Wie bist Du auf XinXii aufmerksam geworden?

Ich habe die Veröffentlichung von „Soap“ sehr ausführlich vorab in meinem Blog michaelmeisheit.de begleitet. Die Leser konnten dort viel Einfluss nehmen, z.B. Kapitel vorab lesen oder den Namen der Hauptfigur bestimmen. Und es gab auch eine Diskussion darüber, wie ich „Soap“ veröffentlichen würde. Dabei hat ein Blogleser XinXii vorgeschlagen und verlinkt.

6. Jeder Indie-Autor möchte bekannt werden. Welche Marketingspielart ist für Dich besonders wichtig?

Den goldenen Weg gibt es da in meinen Augen nicht. Wichtig ist, dass man kontinuierlich und an möglichst vielen Stellen präsent ist. Wenn man sich immer nur im Kreis derselben Leute bewegt (also z.B. hundert Mal an die selben 50 Leute twittert, dass das Buch jetzt da ist) bringt das gar nichts. Genauso darf man nie denken: Jetzt läuft es. Grundlage ist sicherlich eine eigene Website für das Buch mit allen Informationen und Links, so dass man immer und überall darauf verweisen kann. Facebook, Twitter und Co sollten gerade am Anfang auch nicht fehlen. Ich selbst habe sehr gute Erfahrungen mit einer Leserunde auf lovelybooks gemacht. Dann gibt es noch die klassische Pressearbeit. Ich hab ein paar Buchtrailer gedreht. Und im Moment experimentiere ich mit originellen Formen wie meinem Preisausschreiben, bei dem man mich als Autor gewinnen kann …

7. Welchen Tipp gibst Du anderen Indie-Autoren mit auf den Weg?

Erst mal ein gutes Buch schreiben. „Gut“ ist natürlich sehr subjektiv, daher würde ich es immer einer Reihe von möglichst fremden Leuten zum Lesen geben. Die eigenen Verwandten sind zumeist schlechte Ratgeber. Und wenn die Testleser mehrheitlich Probleme haben, dann sollte man wirklich noch einmal rangehen an das Werk.

Für zwei Dinge lohnt es sich Geld auszugeben: Ein gutes Lektorat (oder mindestens Korrektorat) und ein gutes Cover. Wenn man an diesen Dingen schon scheitert, wird man garantiert nicht weit kommen.

8. Du bist auf einer einsamen Insel mit einem Solar-Ladegerät. Welche E-Books sind auf Deinem E-Reader?

Erst einmal alle, die hier bei mir seit Monaten und teilweise Jahren in Papierform im Regal auf dem enormen Ungelesen-Stapel liegen. Die würde ich mir alle als eBook zulegen und dann endlich mal wieder in Ruhe lesen. Denn die Ironie ist: Ich schreibe so viel (beruflich und als „Hobby“), dass ich gar nicht mehr zum Lesen komme …

9. Mit welchem Autor würdest Du gern mal zu Abend essen?

Orhan Pamuk. Nicht nur weil ich sein „Schnee“ geliebt habe (und einige andere Werke auf besagtem Stapel liegen …), sondern weil ich glaube, dass man sich mit ihm wunderbar über viele Themen unterhalten kann. Und ich würde ihn natürlich in Istanbul treffen, einer der schönsten und spannendsten Städte überhaupt!

10. Welche nächsten Projekte hast Du geplant?

Gerade habe ich eine Kurztextsammlung veröffentlicht – „Irgendwas ist immer – Mein Tag-e-Buch“. Das wird sicher in der Zukunft auch bei XinXii landen. Sobald ich mal wieder die Zeit finde, möchte ich einen weiteren Roman schreiben und ihn auch wieder selbst herausgeben. Es wird sicher wieder etwas humorvolles sein, es gibt sogar schon eine konkrete Idee, aber mehr will ich noch nicht verraten.Außerdem arbeite ich natürlich weiter an Film- und Fernsehprojekten. Ein Spielfilm, der in Sambia gedreht werden soll, ist derzeit in Vorbereitung. Und ich werde mit weiteren Ideen für das Marketing rund um „Soap“ experimentieren. Das macht einfach wirklich Spaß!

Wir bedanken uns bei Michael Meisheit für das interessante Interview und wünschen alles Gute für die geplanten Projekte und Veröffentlichungen!

 

Michael Meisheits Autorenseite auf XinXii:

http://www.xinxii.com/adocs.php?aid=32617

 

Michael Meisheits Blog:

http://michaelmeisheit.de

 

Michael Meisheit bei Facebook:

http://www.facebook.com/MichaelMeisheit

http://www.facebook.com/soap.der.roman

http://www.facebook.com/irgendwasvonmeisheit

 

Michael Meisheit bei Twitter:

https://twitter.com/Meisheit

 

 

 

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Kerstin Carlstedt von “Interview-Lounge”: Wir geben Autoren ein Gesicht und eine Stimme

In regelmäßigen Abständen möchten wir euch ab sofort hier Projekte und Dienstleister vorstellen, die spezielle Services rund um die Buchveröffentlichung, E-Book-Erstellung und -Gestaltung und das Buchmarketing anbieten. Den Anfang machen wir mit dem Projekt „Interview Lounge“, einem Video-Portal für Autoren-Interviews. Journalistin und Mit-Gründerin Kerstin Carlstedt stellt euch im Interview die Idee hinter ihrem Projekt vor und verrät, wie man ein gelungenes Video-Interview erstellen und es gezielt für das Selbstmarketing einsetzen sollte.

 Worum geht es bei dem Projekt „Interview Lounge“?

Bei „Interview Lounge – Autoren sprechen über ihre Bücher“ geben wir Autoren ein Gesicht und eine Stimme im Internet. Unser Fokus liegt dabei nicht auf der letzten Neuveröffentlichung, sondern mehr auf dem „Gesamtkunstwerk Autor“, den Menschen hinter den Büchern. Die Video-Interviews oder –Portraits stehen im Mittelpunkt und werden ergänzt durch kurze von den Autoren gelesenen Kostproben aus ihren aktuellen Büchern. Auch wichtig sind uns die Empfehlungen der Autoren, welche Bücher sie zuletzt besonders begeistert haben. Außerdem veröffentlichen wir einmal im Monat einen „Buchtipp von Profis“ der Buchbranche. Beispielsweise reden wir mit Buchhändlern darüber, welche neuen Bücher derzeit besonders lesenswert sind oder lassen uns den Hype um bestimmte Bücher (wie „Shades of Grey“ ) erklären.

Wie entstand die Idee für das Projekt „Interview Lounge“?

Eigentlich entstand die Idee zum Projekt durch den zunehmenden Trend Lesungen von und mit Autoren im Internet zu präsentieren. Die entsprechenden Seiten sprießen seit einigen Jahren wie Pilze aus dem Boden. Wir dachten, wenn man schon das Privileg genießen darf, Autoren persönlich treffen zu können, ist das doch DIE Chance, all die Fragen loszuwerden, die einem beim Lesen ihrer Bücher in den Sinn kommen – eine vielleicht unwiederbringliche Gelegenheit, sie besser kennen und verstehen zu lernen. Das war ursprünglich die Funktion von (öffentlich-rechtlichen) Fernsehsendern und Veranstaltungen wie Lesungen und Signierstunden im Buchhandel oder auf Buchmessen. Leider bekommt Literaturberichterstattung im Fernsehen seit Jahren immer weniger Sendeplatz eingeräumt.Auch genießt nicht jeder Autor den Vorzug, zu Lesungen eingeladen zu werden, denn eine Lesereise ist mit hohen Kosten verbunden. Daher brauchen wir dringend eine „Interview Lounge“.

Wie wählt ihr die Autoren aus, mit denen ihr ein Video-Interview produziert?

Zum einen nehmen wir Auftragsarbeiten von Verlagen und Autoren direkt an und erhalten für unsere Arbeit Produktionskostenzuschüsse. Zum anderen realisieren wir Interviews für unseren Kooperationspartner Culturmag - einem unabhängigen Kulturmagazin im Internet. Ohne Culturmag würde es die „Interview Lounge“ in dieser Form gar nicht geben, denn wir verfügen nicht über das technische Knowhow, eine Webseite aufzubauen – und die Culturmag-Redaktion hatte bisher niemand, der audiovisuelle Autoren-Interviews realisieren wollte oder konnte. So entstand eine Win-Win-Situation, von der beide Projekte profitieren.

Darüber hinaus realisieren wir Videos mit Autoren, die wir interessant finden und von denen wir glauben, dass wir durch sie Aufmerksamkeit für unser Projekt generieren, eine Vielzahl neuer Abonnenten gewinnen bzw. einen großen Kreis neuer Zuschauer auf die Seite locken können. Das trifft besonders auf die Autoren zu, die über Soziale Medien bereits sehr gut vernetzt sind, oder durch die Nominierung bei Buchpreisen eine gewisse Prominenz erzielen konnten.

Wie können Selfpublisher euch überzeugen, sie in einem Video-Interview vorzustellen?

Das Buch muss uns gefallen und in unser Programm passen. Nachdem wir unsere erste E-Book-Autorin veröffentlicht hatten, bekamen wir beispielsweise die Anfrage einer Autorin, die ein E-Book über Haarpflege geschrieben hatte. Ohne das Buch geprüft zu haben, haben wir das abgelehnt, weil wir für dieses Thema nicht einschlägig genug sind. Wie bereits in den vorherigen Antworten anklang, muss die Finanzierung für ein Interview gesichert sein. Ein Weg für Selfpublisher wäre beispielsweise, sich bei einer Crowdfunding-Plattform zu engagieren. Wenn das Thema des Buchs einen Nerv trifft und sich der Autor/ die Autorin dafür stark macht, ist die Chance sogar ziemlich realistisch, dass auch Andere sich dafür begeistern und ein solches Anliegen unterstützen wollen.

Welche Tipps habt ihr für Autoren, die sich in einem Video-Interview präsentieren möchten? Was gilt es in Sachen Selbstmarketing dabei zu beachten?

Das Wichtigste ist, locker zu bleiben. Nichts ist für den Zuschauer quälender, als wenn der Interviewpartner vor der Kamera 1000 Tode stirbt. Es ist ja keine Live-Situation, d.h. das Ergebnis, das online geht, ist immer ein „Best of“ aller Antworten. Je mehr die Autoren plaudern und an Informationen anbieten, desto einfacher ist es natürlich, ein interessantes Stück zusammen zu schneiden. Auch Ehrlichkeit, Offenheit und (ein vielstrapaziertes Wort!) Authentizität ist essenziell für das Gelingen eines Interviews.

Über die Antworten können wir direkt nach dem Interview verhandeln. Was Autoren auf keinen Fall gesagt haben wollen, kommt natürlich auch nicht in die Endfassung. Wir wollen niemandem schaden, sondern Autoren und ihre Bücher für Zuschauer interessant machen und das Beste aus ihren Storys herausholen.

Kerstin Carlstedt in Action

Wie kann ein solches Video-Interview die Bekanntheit und den Erfolg eines Autors steigern, gerade im Hinblick auf die Bedeutung des Buchmarketings bei Selfpublishern?

Nach unserer Erfahrung ist es mitnichten so, dass Verlage für jedes Buch, das sie drucken lassen eine große Kampagne starten. Viele „verlegte“ Autoren beklagen sich sogar darüber, dass sich ihre Verlage nicht genug oder gar nicht um die Vermarktung kümmern. Daher haben Selfpublisher oft keine geringeren Chancen, ihr Buch zu vermarkten, als die Kollegen, die einen Verlag im Rücken haben. Es gibt allgemeine Marketingregeln, nach denen potentielle „Konsumenten“ bis zu sieben Mal mit einem Produkt in Berührung gekommen sein müssen, bis sie sich zum Kauf entschließen. E-Books haben es beim Marketing wohl insofern schwerer als gedruckte Bücher, da sie nicht in Buchläden sichtbar sind. Umso wichtiger ist es, dass E-Book-Autoren über Soziale Medien gut vernetzt sind. Jeder, der sich auf Facebook, Twitter oder Youtube tummelt, weiß, wie schwer es ist, täglich und auf clevere Weise neue Inhalte zu generieren, die den Buchkauf vorantreiben könnten.

Dabei helfen wir. Aus einem Dreh stellen wir mehrere Filme her: ein langes Interview für die „Interview Lounge“ und die Autorenseite/ Blog, ein kurzes Interview für Youtube, eine Lesung, ein Buchtipp. Das sind bereits vier bis fünf attraktive Gelegenheiten, auf sich und auf die zu vermarktenden Bücher aufmerksam zu machen – ohne beim Rezipienten einen Gähn-Effekt zu erzielen. Irgendwann tritt dann dieser Effekt ein, dass sich potentzelle Leser sagen: Meine Neugier ist nun doch geweckt, ich leg ich die zwei oder fünf Euro an und kauf mir das Buch. Das ist gerade das Gute an E-Books von Selfpublishern: Man muss keine 10 oder 20 Euro investieren, um dann nach ein paar Seiten festzustellen, dass das Buch doch nicht so interessant ist. (Wie oft ist das schon bei einem kostspieligen Hardcover passiert, oder? Ärgerlich!)

Auch muss man bedenken, dass ein Video im Internet verbleibt und daher eine hohe Nachhaltigkeit hat. Ein Fernseh- oder Radiobeitrag versendet sich, ein Katalog oder eine Tageszeitung landet irgendwann im Altpapier. Hingegen hat das Internet ein viel längeres Gedächtnis.

Durch die professionellen Möglichkeiten des Selfpublishings strömen immer mehr Autoren auf den Markt und bemühen sich um die Gunst der Leser. Welche Bedeutung wird eurer Meinung nach in Zukunft das Selbstmarketing von Autoren haben, wie wird es sich verändern und welche Chancen seht ihr darin für euer Projekt?

Die Zukunft findet im Netz statt. Es gibt sehr viele Gründe, die dafür sprechen, dass, wer diese Entwicklung nicht ernst nimmt, irgendwann ein Problem bekommen wird. Nachfolgende Generationen wissen schon jetzt gar nicht mehr so genau, was Fernsehen und Printmedien sind. Märchenfilme schauen sich viele Kinder bereits heute auf YouTube an und lesen vorzugsweise Inhalte am Computer oder auf dem Tablet. Und das sind die Leser und Buchkäufer von morgen. Besonders bei Büchern, die sich an ein junges Publikum richten, ist heute schon zu beobachten, dass die Bereitschaft der Verlage, ein Video für ihre Internetseite in Auftrag zu geben, viel größer ist. Dort ist bereits die Einsicht ins Bewusstsein gesickert, dass über Anzeigen in den Buchmessebeilagen der überregionalen Zeitungen potenzielle Leser nicht mehr erreicht werden können.

Wir haben ein paar Autoren auf unserer Seite, die sich sehr klug und selbstverständlich im Netz bewegen – zum Beispiel Jugendbuchautor John Green oder Thriller-Autorin Zoë Beck. Beide sind sehr aktiv auf Facebook und Twitter – und John Green zeigt sich regelmäßig auch auf YouTube. Das funktioniert sehr gut. Beide Autoren haben eine große Fangemeinde – und verkaufen dementsprechend viele Bücher.

Und noch etwas: Die Buchhändler werden es nicht gerne lesen, aber inwiefern Buchkäufe auch in 20 Jahren noch im stationären Einzelhandel stattfinden werden, ist fragwürdig. Es gibt bereits heute die Tendenz in einigen Städten, dass die Einkaufsmeilen immer mehr verwaisen. Hier bricht eine weitere Chance weg, ein Buch im Laden zu entdecken und es einfach mal mitzunehmen.

Fazit: Die Buchbranche – Verleger, Autoren und Buchhändler – werden am Internet nicht vorbeikommen – und das ist unsere Chance als Dienstleister.

Welche Kooperationen habt ihr geplant um euer Projekt bekannter zu machen?

Es gibt mehr Pläne und Ideen, als Zeit, sie in die Tat umzusetzen. Momentan bedienen wir die Städte Hamburg, Berlin und Amsterdam. Es wäre wünschenswert, wenn wir noch mehr Kollegen ins Boot holen und in noch mehr Städten vor Ort sein könnten. Auch wäre es wünschenswert, wenn wir noch weitere Kulturportale, die gut eingeführt sind, als Kooperationspartner gewinnen würden. Mittelfristig denken wir darüber nach, die „Interview Lounge“ auch als App anzubieten. Außerdem überlegen wir, wie wir auch außerhalb des Internets sichtbar werden könnten und uns als „Marke“ etablieren könnten. Wir würden gern witzige Events wie Nachtwanderungen mit Krimiautoren oder Partys mit Autoren an ungewöhnlichen (literarischen) Orten anbieten. Wir möchten zwanglose Anlässe anbieten, auf denen Autoren und „Fans“ aufeinander treffen könnten – unabhängig von Lesungen, die doch immer einem gewissen „Protokoll“ folgen. Dazu müssten wir uns mit einschlägigen Organisatoren und Reiseveranstaltern vernetzen.

Vielleicht wäre es auch interessant für Buchhändler, aktionsweise einen Monitor in ihren Buchläden aufzustellen und unsere Interviews zu zeigen – rotierend jede Woche in einem anderen Geschäft …

Hier findet ihr “Inteview-Lounge” im Web:

http://interview-lounge.tv/

http://culturmag.de/

http://www.facebook.com/interviewlounge

https://twitter.com/InterviewLounge

http://www.youtube.com/user/InterviewLoungeTV

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Der XinXii-Buchmarketing-Guide ab sofort gratis

Eine schöne Neuigkeit für alle Autoren und Selfpublisher: Ab sofort gibt es unseren Marketing-Ratgeber “XinXii-Buchmarketing-Guide: Kostenlos zu neuen Lesern” für alle Autoren, Leser und Interessierte dauerhaft als gratis Download.

Hier könnt ihr den Ratgeber  in den Datei-Varianten PDF, ePub oder mobi herunterladen: http://www.xinxii.com/gd_cms.php?page=buchmarketing

Detaillierte Informationen zum Inhalt des Ratgebers für Selfpublisher finden sich auch hier in unserem Blog:
http://blog.xinxii.de/2012/05/31/xinxii_autorenratgeber/

Empfehlen möchten wir auch die freundliche und detaillierte Rezension unseres E-Books von Kerstin Brömer vom Literaturjournal: http://www.literaturjournal.de/2012/07/25/rezension-xinxii-buchmarketing/

Wir freuen uns, diesen Service ab sofort anbieten zu können und sind gespannt auf euer Feedback. Wir hoffen, euch mit dem Ratgeber optimal bei der erfolgreichen Buchveröffentlichung zu unterstützen und möchten jedem Autor raten, sich von unseren Tipps inspirieren zu lassen!

 

 

 

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10 Fragen an … Margarita Atzl

Im Februar möchten wir euch unsere Autorin Margarita Atzl vorstellen. Die Entspannungstrainerin gibt Workshops und schreibt leidenschaftlich gern Geschichten. In unserem Interview macht sie anderen Autoren Mut, ihren Traum zu verwirklichen und erzählt, worin für sie die wichtigsten Schritte einer gelungenen Buchveröffentlichung bestehen.

 Über Margarita Atzl

Schon seit meiner frühesten Kindheit liebe ich das Erzählen und Schreiben von Geschichten. Zunächst waren es nur kleine Verse. Als ich älter wurde, kamen Gedichte hinzu. Mittlerweile schreibe ich auch Erzählungen, Romane, Krimis und beschäftige mich mit Fachliteratur. So kann ich meinen Beruf als Entspannungstrainerin gut mit meinem Hobby verbinden.

1. Aus welchen Beweggründen hast du Dich für den Weg des Self-Publishing entschieden?

In meinen Anfängen als Autorin habe ich die Bücher als Printbücher herausgeben lassen. Das hatte den Nachteil, dass die Bücher im Verkauf sehr teuer sind. Bei den E-Books kann ich den Preis selbst gestalten und meine Gedanken einer größeren Fangemeinde anbieten.

2. Was bedeutet es für Dich, Indie-Autorin zu sein?

Mir gefällt vor allem die Unabhängigkeit von Verlagen. Ich kann meine Bücher und Ratgeber so gestalten, wie ich es mir vorstelle. Das ist ein großer Vorteil. Hinzu kommt natürlich, dass Bücher, die ich preiswert anbieten kann, auch häufiger gelesen werden und dadurch meine Fangemeinde stetig wächst.

3. Was sind die größten Stolpersteine auf dem Weg zum Erfolg als Autorin?

Es ist schwer, sich einen Namen zu machen. Die großen Verlage haben ihre Stammautoren. Da hat man wenig Chancen. Bei der Selbstvermarktung benötigt man eine Menge Zeit zum Korrekturlesen, für die Werbung und die Coverausarbeitung. Alles in allem sollte man immer am Ball bleiben und vor allen Dingen geduldig sein.

4. Hast Du bereits Erfahrungen mit anderen Veröffentlichungsformen gemacht?

Ja, ich hatte einige Angebote von Druckkostenzuschussverlagen. Aber die Herausgabe über diese Verlage ist sehr teuer und für mich nicht interessant. Meine ersten Bücher habe ich über BOD vermarktet. Im Grunde benötige ich auch hier die Zeit zum Korrekturlesen und für die Vermarktung der Bücher, die zudem recht teuer im Verkauf sind.

5. Wie bist Du auf XinXii aufmerksam geworden?

Durch eine andere Autorin – Heike Noll – die sehr erfolgreich über XinXii ihre Bücher vermarktet. Sie hat mir einige Hilfestellungen gegeben, wofür ich ihr sehr dankbar bin. Denn die Vermarktung über E-Books war für mich neu und ich musste bezüglich der Verfassung von E-Books einiges lernen.
Jeder Indie-Autor möchte bekannt werden. Welche Marketingspielart ist für Dich besonders wichtig?
Für mich spielen die sozialen Netzwerke wie z.B. „wer kennt wen“ eine große Rolle. Zudem habe ich eine eigene Internetpräsenz. Auch bei den Suchmaschinen sollte man sich immer wieder in Erinnerung bringen. Es ist nicht so leicht, für sich selbst Werbung zu machen. Man muss wirklich oft über seinen eigenen Schatten springen. Ich glaube aber, dass es ohne diese Werbung nicht geht, und kann daher jedem Autor nur empfehlen, immer wieder von sich reden zu machen.

6. Welchen Tipp gibst Du anderen Indie-Autoren mit auf den Weg?

Es ist wichtig, sich nicht zu verbiegen. Seinen eigenen Idealen und Vorstellungen treu zu bleiben. Gleichzeitig aber immer wieder durch kleine Artikel, kostenlose E-Books und andere Aktionen auf sich aufmerksam machen. Da muss jeder seinen eigenen Weg finden. Ich wünsche allen angehenden Autoren, dass sie die richtige Vermarktungsweise herausfinden, was manchmal etwas Geduld benötigt, und dann auch den Mut aufbringen, diese anzuwenden.

8.  Du bist auf einer einsamen Insel mit einem Solar-Ladegerät. Welche E-Books sind auf Deinem E-Reader?

Auf diesen Aufenthalt freue ich mich schon. Auf meinem E-Book-Reader findet ihr folgende E-Books:
Flucht nach Adelaide – von Heike Noll
Wolf unter Hyänen – von J.E. Brookstone
Spieltherapie – von Ute Welz
Klänge des Lebens – von Christian Appelt
Wirre Träume – von Margerite Leona

9.  Mit welchem Autor würdest Du gern mal zu Abend essen?

Mit Heike Noll, die nicht nur Liebesromane, sondern mit dem Igel Team auch gute Kinderbücher schreibt. Außerdem mit Dorothee Häseling, die wundervolle Gedichte schreibt und zudem eine begnadete Künstlerin ist. Ihre Aquarell-Bilder und Grafiken sind einzigartig. Im Bezug auf die Gedichte kann ich mir bei ihr einige Anregungen holen.

10. Welche nächsten Projekte hast Du geplant?

Ich habe noch einiges vor. Derzeit schreibe ich an einem Schicksalsroman. Außerdem werden einige Fachbücher folgen. Auf meiner Autoren-Homepage gebe ich meine Neuerscheinungen sowie die aktuellen Ratgeber und Bücher bekannt. Es lohnt sich also, mich ab und zu dort zu besuchen. Natürlich werde ich die Bücher wieder über XinXii anbieten. Also ab und zu einfach mal bei XinXii vorbeischauen, was es Neues gibt.

Wir bedanken uns bei Margarita Atzl für das interessante Gespräch und wünschen alles Gute für die geplanten Projekte und Veröffentlichungen!

 

Margarita Atzls Autorenseite bei XinXii:

http://www.xinxii.com/adocs.php?aid=32555

 

Margarita Atzls Websiten:

http://margaritas-romane.jimdo.com/

http://www.magnolia-entspannung.de/

 

Margarita bei Wer-kenn-Wen:

http://www.wer-kennt-wen.de/club/m49nxqvi

http://www.wer-kennt-wen.de/club/hsswobpd

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10 Fragen an … Susan Heat

Ein neues Jahr hat begonnen und wir stellen euch unsere erste Autorin des Monats vor: Im Januar ist es Susan Heat. Die Journalistin und Love&Live-Beraterin veröffentlicht bei XinXii Ratgeber in Sachen Liebe, Erotik und Beziehungshilfe. Im Gespräch erläutert sie uns, wie sie auf Ihre E-Books aufmerksam macht und verrät ihren persönlichen Tipp für erfolgreiches Veröffentlichen.

Über Susan Heat:
Ich wollte schon immer Bücher schreiben und habe schon als Jugendliche meine ersten Gedichte und Kurzgeschichten und kleinere Buchtexte verfasst. Später habe ich einen Frauenbuchladen mitbegründet, Germanistik und Philosophie studiert und in reiferen Jahren Psychologie. Viele Jahre habe ich als Journalistin/Medizinjournalistin, Ghostwriterin, PR-Fachfrau und Verlegerin gearbeitet. Mich haben schon immer Menschen interessiert, Ihr Handeln, Ihre Ängste, Ihre Lebensträume. Das kann ich wunderbar in meinen Ratgeber-Büchern und auch immer mehr Romanen erzählen. Und als Ebook sind sie überall auf der Welt erhältlich und können gelesen werden. Von Deutschland bis Alaska. Das macht auch XinXii möglich. Und das finde ich wunderbar …

1. Aus welchen Beweggründen hast du Dich für den Weg des Self-Publishing entschieden?

Ich hatte einige Jahre einen kleinen Verlag, den ich aufgegeben habe. Es lenkt mich zu sehr von meiner Tätigkeit als Autorin, Love & Life Beraterin, TV-Expertin, Glücklichmacherin und Lösungsfinderin, meinen Seminaren und Vorträgen ab.
Self-Publishing ist eine wunderbare Möglichkeit in Eigenverantwortung und Eigenregie relativ unkompliziert ein Buch herauszugeben. Das finde ich spannend und faszinierend. Ich kann auch mal ein Buch veröffentlichen mit einem außergewöhnlichen Inhalt oder Titel abseits vom Mainstream. Self-Publishing setzt nicht Massengeschmack voraus. Als Autorin finde ich das wunderbar. Auch die Tendenz, dass Ebooks in Deutschland dank immer preiswerteren Ebook-Readern eine größere Fangemeinde finden und die Smartphones und Tablets auch das ihrige dazu beitragen. Einfach super!

2. Was bedeutet es für Dich, Indie-Autorin zu sein?

Ein interessanter Begriff. Den kannte ich so noch nicht und habe mich erstmal schlau gemacht. Dazu habe ich bei Carola Wolff folgendes gefunden:
„Indie kommt von Independent. Unabhängig. Ich bin Self-Publisher. Selbstverlegerin. Eine Autorin, die keinen Verlag hat, der ihr ins Schreiben reinredet, keinen Verlag, der ihren Titel bestimmt oder die Gestaltung des Covers. Keinen Verlag, der sich an ein Thema ran traut, das nicht unbedingt Mainstream ist.“
Das ist erstmal sehr gut. Wie ich es ja schon geschrieben habe. Aber das bedeutet eben auch, allein entscheiden und sich auch selbst ums Lektorieren (dazu sollte man sich professionelle Hilfe engagieren), Cover (auch hier ist ein Grafiker hilfreich) und Marketing, Lesungen etc. zu kümmern.
Hier ist es unbedingt wichtig, sich ein Netzwerk aufzubauen mit anderen Autoren und hilfreichen Kontakten. An dieser Stelle möchte ich auf das Buch von Carla Berling hinweisen: „Vom Kämpfen und vom Schreiben“ . Denn jede/r Autor/in möchte gelesen werden. Das ist ja der Lohn und die Anerkennung eines Autors. Und natürlich auch Erfolg haben und von seinen/ihren Büchern leben können.

3. Was sind die größten Stolpersteine auf dem Weg zum Erfolg als Autor?

Der schwerste Schritt ist wohl, bei einem größeren Publikum bekannt zu werden. Sich und seine Bücher zu vermarkten. Bei der Vielzahl von Autoren/innen wird niemand automatisch entdeckt. Sicher gibt es das hin und wieder. Aber das meiste ist harte Arbeit. Als Marke populär zu werden, das ist die Kunst. Dabei gibt es immer wieder Rückschläge. Man braucht gute Nerven, einen langen Atem, Geduld und muss von sich und seinem Tun immer wieder überzeugt sein. Nur dann trägt man auch die Früchte. Also dranbleiben und niemals aufgeben. Negative Kritik nicht persönlich nehmen und weitermachen – unbedingt!

 4. Hast Du bereits Erfahrungen mit anderen Veröffentlichungsformen gemacht?

Ja. Ich habe ja auch einige Bücher als Print herausgebracht. Aber auch hier kommt der Erfolg nur, wenn Marketing, Ausdauer und das berühmte „Trommeln“ in eigener Sache – sprich für meine Bücher – nicht aufhört. Wir leben in schnelllebigen Zeiten. Da ist es wichtig, sich zu positionieren. Wer heute nur einem Trend folgt wie Krimi, Fantasy oder Erotik und nicht authentisch ist, wird es schwer haben. Denn Leser merken sehr schnell, ob ein/e Autor/in authentisch ist. Lesen soll doch Freude machen, etwas vermitteln. Jede/r Autorin sollte somit ihr eigenes Thema haben und darüber schreiben. Nur um Geld zu verdienen, ist Schreiben zum Einen wirklich Schwerstarbeit und ohne Herz und Seele verkaufen sich Bücher nicht gut!

5. Wie bist Du auf XinXii aufmerksam geworden?

Durch einen anderen Autor – Jörg Mehrwald  – der mit mir „Warum gibt es Männer“ als Bühnenversion auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt hat. Er ist auch in meinen Social Media Kontakten bei Facebook. Irgendwann hat er dort mal etwas über XinXii gepostet. Darauf habe ich mich hier angemeldet und meine Ebooks eingestellt. Gerade habe ich meinem Mitstreiter und Mitautor Harry Liedtke die Plattform empfohlen. Wir gehen mit der „Sex & Torten Leseshow“ auf Deutschlandtour. Natürlich wird es auch ein Ebook dazu geben und sicherlich bei XinXii käuflich zu erwerben sein.

 6. Jeder Indie-Autor möchte bekannt werden. Welche Marketingspielart ist für Dich besonders wichtig?

Ich finde, die Social Networks wie Xing, Twitter, Pinterest, Google+, Facebook und Bloggen und ein eigener Youtube Kanal sind sehr wichtige Marketinginstrument. Natürlich benötigt es erst einmal einer Reihe von Kontakten, aber dann kann man diese Plattformen mal ernst, mal spielerisch nutzen und erreicht somit jede Menge potenzielle LeserInnen. Jede/r Autor/in sollte sich mal anschauen, wie sich erfolgreich Indie-Autoren bekannt machen. Da können sie jede Menge lernen und nachmachen. Es geht ja nicht darum, das Marketing neu zu erfinden, sondern es sich gezielt zum Nutzen zu machen.
Manchen Indie-Autoren fällt es schwer zu akzeptieren, dass sie selbst für sich Werbung machen müssen. Aber anders geht es nicht. Und schaut man sich mal SchauspielerInnen und andere Menschen an, die bekannt geworden sind, so haben sie mächtig die Werbetrommel für sich gerührt. Beispiele sind Heidi Klum, Sascha Lobo, Charlotte Roche und viele andere.
Also die Scheu verlieren und auf sich aufmerksam machen. Wie sagte es doch Mahatma Ghandi: „Erst belächeln sie dich. Dann bekämpfen sie dich und dann folgen sie dir.“

7. Welchen Tipp gibst Du anderen Indie-Autoren mit auf den Weg?

Sich einfach trauen. Lesungen an ungewöhnlichen Orten machen. Mit „Sex & Torten“ treten wir z.B. in Cafés auf, im Museum Fünte, in der „Narrenkappe“ etc., aber auch in Swingerclubs, Bordellen, Dessousläden und vielen mehr. Gern auch in Kirchen, auf Junggesellen/innen-Abschieden, Hochzeiten, Geburtstagen, Lesungen im Wohnzimmer oder auf Messen und Events.
Wichtig ist, das Ziel, sich bekannt zu machen, nicht aus den Augen zu verlieren. Sich selbst treu zu bleiben. Netzwerke aufzubauen und auch die Medien zu nutzen. Zum Beispiel über das eigene Buch, Lesungen etc. die örtlichen Medien zu informieren.
Und auch anderen mitzuteilen, dass man seine Ebooks auf XinXii zum Kauf anbietet. Der Verkauf der Bücher ist der Lohn und die Anerkennung und der Applaus für eine/n Autoren/innen. Der fällt einem nicht von allein zu. Anerkennung muss man sich holen. Darum raus in die Öffentlichkeit und allen von sich und seinen Werken erzählen. Ich drücke allen die Daumen für den Erfolg!

8.     Du bist auf einer einsamen Insel mit einem Solar-Ladegerät. Welche E-Books sind auf Deinem E-Reader?

Gut, dass es Solar-Ladegeräte gibt. Da ich gern lese. Ich hoffe, die einsame Insal hat Sandstrand, schattige Palmen, Frischwasser und ausreichend Nahrungsmittel, um gut zu überleben.
Meine Ebooks für die einsame Insel sind:
1. „Der Traumhändler“ von Augusto Cury
2. „Der Affe in uns – Warum wir sind, wie wir sind“ von Frans de Waal
3. „Die Männer auf meiner Couch. Wahre Fälle einer New Yorker Sextherapeuthin“ von Brandy Dunn
4. „Swimming with dolphins“ von Gudrun C. Anders
5. „Robinson Crusoe“ von Daniel Defoe
6. „Die 4-Stunden-Woche“ von Timothy Ferris

Und der E-Reader sollte unbedingt die Möglichkeit haben, dass ich selbst mein nächstes Buch schreiben kann. Die Gelegenheit bekommt eine Autorin ja nicht so oft, auf einer einsamen Insel an ihrem nächsten Bestseller-Projekt zu schreiben. Das kann ich mir unmöglich entgehen lassen.

9. Mit welchem Autor würdest Du gern mal zu Abend essen?

Mit Sascha Lobo in Deutschland. Ich finde seine knallroten Haare einfach gut. War übrigens von ihm als Marketinginstrument zwecks Aufmerksamkeitserregung für eine Frankfurter Buchmesse von ihm entwickelt. Ich denke, ich mit meinen ausgefallen Hüten passe gut dazu. Zudem, glaube ich, haben wir uns eine Menge Interessantes zu sagen und somit ein rattenscharfes und affengeiles Abendessen.

International würde ich sehr gern mit John Irving dinieren. Seine Bücher haben mich schon vor Jahren fasziniert. Somit hätte ich gleich einen Mentor zu einem sicherlich ausgesprochen unterhaltsamen Abendessen. Auf jeden Fall würde ich mich vom Hut bis zu den Zehen dafür durchstylen, damit auch John Irving auf seine Kosten kommt. Das Auge isst ja auch bei einem Mann bei einem Dinner mit.

10. Welche nächsten Projekte hast Du geplant?

Meine nächsten Projekte sind „Sex & Torten“ als Ebook und als Lesetour mit Harry Liedtke. Aber es stehen auch einige sehr interessante Ratgeber und ein Roman auf meinem Schreibplan. Der Roman liegt schon seit ein paar Jahren angefangen auf meinem PC und wartet auf Vollendung. Er ist von der Sorte, die das Leben schreibt und aus dem Filmstoffe sind. Also – es bleibt spannend. Gern sollten alle häufiger auf meine XinXii-Seite schauen oder in Social Networks. Ich freue mich drauf. Vor allem auch, wenn endlich mein TV-Format realisiert wird.

Wir bedanken uns bei Susan Heat für das interessante Gespräch und wünschen alles Gute für die geplanten Projekte und Veröffentlichungen!

 

Susan Heats Autorenseite bei XinXii:

http://www.xinxii.com/adocs.php?aid=24037

Susan Heats Gastartikel im XinXii-Blog:

http://blog.xinxii.de/2012/08/06/sex-sells-mit-geheimen-sexfantasien-zum-bestseller-oder-fifty-shades-of-grey-ein-e-book-welterfolg-zum-nachmachen/

Susan Heats Websiten:

http://www.susan-heat.de
http://www.blog.de/group/lachen-und-lieben
http://www.youtube.com/user/SusanHeat/videos

Social-Media-Kontakte:
http://www.facebook.com/pages/Susan-Heat-Love-Life/157264147625304
http://www.facebook.com/SexTortenLeseshowMitSahnelust?fref=ts
https://www.xing.com/profile/Susan_Heat?sc_o=mxb_p
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http://person.yasni.de/susan+heat+57844

 

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XinXii startet Markteintritt in Russland

Berlin, 03.12.2012 — XinXii, eine führende Selfpublishing- und Distributions-Plattform von E-Books, setzt seine Expansion fort und geht heute offiziell mit der russischen Version online. Damit reagiert das Unternehmen auf die starke Nachfrage von russischsprachigen Autoren, die die Plattform bislang auf Englisch genutzt haben. Mit XinXii geht die erste Plattform ihrer Art auf dem russischen Markt an den Start.

XinXii bietet unabhängigen Autoren und Selbstverlegern die Möglichkeit, ihr Buch auf die Plattform von XinXii hochzuladen und zu veröffentlichen, d. h. es auf ihrer eigenen XinXii-Autorenseite zum kostenpflichtigen Download anzubieten. Sie können sich zusätzlich für einen Verkauf auf den Seiten der Distributionspartner von XinXii entscheiden; es sind weltweit führende E-Book-Shops, die sie individuell auswählen können. XinXii übernimmt in seiner Funktion als Aggregator neben der E-Book-Distribution auch die Konvertierung in das erforderliche ePub-Format; beide Dienstleistungen werden von XinXii kostenlos angeboten.

„Aufgrund seiner Größe und Kultur ist Russland für den Selfpublishing-Markt sehr interessant“, sagt Dr. Andrea Schober, Gründerin und Geschäftsführerin von XinXii. „Das Potenzial liegt nicht nur darin, dass wir den Indie-Autoren und Selbstverlegern in Russland einen beispiellosen Zugang an Möglichkeiten und international führenden E-Book-Shops bieten, sondern viel mehr darin Motor einer spannenden Entwicklung zu sein. Wir sind glücklich darüber, dass wir das in Deutschland immer populärer werdende und an Renommee gewinnende Modell der verlagsunabhängigen Veröffentlichung auch in Russland vorantreiben können.“

Mit dem Eintritt in den russischen Markt setzt das Unternehmen konsequent das Ziel um, das Selfpublishing in Europa zu etablieren und die Verbreitung guter Indie-Literatur zu unterstützen. XinXii baut damit seine Position als in Europa führende digitale Selfpublishing- und Distributionsplattform weiter aus.

Die russischsprachige Version ist aufrufbar unter http://www.xinxii.com/ru.

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