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10 Fragen an … Norman Nekro

Unsere Autoren des Monats verraten in unseren monatlichen Interviews, wie Sie zum Schreiben gekommen sind, welche Marketing-Tricks sie anwenden und weshalb Sie sich für Selfpublishing entschieden haben. Diesmal stellen wir unseren Autor des Monats Mai vor – den Krimi- und Mystery-Thriller-Autor Norman Nekro, der uns vor allem durch seine gelungenen Buchcover aufgefallen ist. Viel Spaß beim Lesen des Interviews!

Über Norman Nekro

Hinter dem Künstlernamen Norman Nekro verbirgt sich ein Wirtschaftsjournalist und Fachzeitschriftenverleger. Nach einer Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule München und einem erfolgreich abgeschlossenen Jura-Studium hat ihn sein „Zivilberuf“ nur wenig Zeit für seine literarische Passion gelassen. Neben vielen hunderttausend Druckzeilen im journalistischen Metier kann Norman Nekro an (Papier-)Buchveröffentlichungen daher bislang nur die populärwissenschaftlich geschriebene historische Reportage „Geiserich. Vandale ohne Vandalismus“ vorweisen, die seit kurzem auch in einer zweiten, völlig überarbeiteten Auflage als eBook zu haben ist. Heute nimmt er sich einfach die Zeit zum Schreiben von historischen Romanen, Krimis sowie Mystery- und Grusel-Thrillern. Vier Folgen der in der Nach-Napoleon-Ära spielenden Gruselserie »Froebius! – Im Bannkreis des Unheimlichen« sowie ein Medizin-Thriller und drei Kurzgeschichten aus der Schattenwelt zwischen Sein und Ewigkeit zeugen inzwischen von der Leidenschaft, mit der der Autor seinen Lesern diese nicht alltäglichen Themen ebenso packend serviert wie er ihnen ungewöhnliche Einblicke in die zwielichtig-dunklen Seiten des Lebens (die, anders als im „Zivilberuf“, diesmal ausdrücklich nichts mit Börsenkursen, Marketingstrategien und Profitmaximierung zu tun haben!) eröffnet.

1. Aus welchen Beweggründen hast du Dich für den Weg des Selfpublishing entschieden?

Ich veröffentliche meine Bücher ausschließlich im Selbstverlag. Dieser Weg ist für mich alles andere als ein „Plan B“, den man einschlägt, wenn man bei den konventionellen Verlagen abgeblitzt ist. Er ist meine erste Wahl, die ich gezielt so getroffen habe, um freie Hand in allen inhaltlichen wie marketingtechnischen Entscheidungen zu haben.

2. Was bedeutet es für Dich, Indie-Autor zu sein?

Uneingeschränkte Freiheit auf allen Ebenen des Bücherschreibens und -vermarktens. Daraus ergeben sich übrigens auch deutlich größere Chancen, tatsächlich bei den Lesern anzukommen. Denn dazu muss das Werk ja erst mal publiziert werden – und darüber entscheidet im Indie-Geschäft nun mal kein gestresster Verlagsmensch, sondern einzig und allein der Autor selbst!

3. Was sind die größten Stolpersteine auf dem Weg zum Erfolg als Autor?

Phantasielosigkeit, ein miserabler Schreibstil sowie fahrlässiger bis vorsätzlich krimineller Umgang mit Grammatik und Orthografie.

4. Hast Du bereits Erfahrungen mit anderen Veröffentlichungsformen gemacht?

Die meisten natürlich mit meiner Zeitschrift, aber das ist mit der Literaturszene nicht zu vergleichen. An gedruckten Büchern habe ich bislang, wie gesagt, den „Geiserich“ veröffentlicht. Die damit gemachten Erfahrungen waren sehr wertvoll für die Ausgestaltung meiner heutigen Position als Indie-Autor.

5. Wie bist Du auf XinXii aufmerksam geworden?

Durch die Diskussion in einem Facebook-Autorenforum. Da wurden die Veröffentlichungskonditionen von XinXii mit Abstand am besten bewertet. Ein Urteil, das ich nach meinen bisherigen Erfahrungen in der Zusammenarbeit nur bestätigen kann.

6. Jeder Indie-Autor möchte bekannt werden. Welche Marketingspielart ist für Dich besonders wichtig?

Als innovatives digitales Format sollten E-Books vorrangig in den digitalen sozialen Medien diskutiert werden. Dabei denke ich weniger an spezielle Autorenforen, die eigentlich nur zum Informationsaustausch mit anderen Schriftstellerkollegen dienen sollten. Entscheidend ist die – möglichst „prominente“ – Präsenz in solchen Portalen, die primär die „Leseratten“ ansprechen. Zumindest ebenso wichtig für erfolgreiches Indie-Marketing ist aber auch die eigene gut verlinkte (Blog-)Webseite. Wenn sie attraktiv und ansprechend gemacht ist, kann man damit zahlreiche neue Leser für die eigenen Werke gewinnen.

7. Welchen Tipp gibst Du anderen Indie-Autoren mit auf den Weg?

Viele Köche verderben den Brei. Deshalb sollten auch Indie-Autoren mehr dem eigenen Werk vertrauen und weniger den Wertungen möglichst vieler „Testleser“. Denn von diesen bekommt man nur ein Bündel persönlicher Meinungen. Das einzig relevante Urteil aber fällt der Markt.

8. Du bist auf einer einsamen Insel mit einem Solar-Ladegerät. Welche E-Books sind auf Deinem E-Reader?

Konkrete Titel, die mir einfallen, habe ich alle schon gelesen. Sie taugen also nichts für die Insel. Ganz allgemein würde ich aber Autoren mitnehmen, die in ihren Werken eine emotionelle Abwehr gegen die heute übliche mechanistische Weltsicht, man nennt sie auch „naturwissenschaftliche Betrachtungsweise”, aufbauen. Die Vorstellung, dass unsere Welt und das ganze Universum wie ein seelenloses Uhrwerk funktionieren sollen, ist mir einfach zu öd, zu langweilig, zu fad. Da nutze ich gern die Phantasie als starkes Werkzeug, das Grenzen sprengen und dem Geist ein wenig Freiheit jenseits der Naturgesetze verschaffen kann.

9. Mit welchem Autor würdest Du gern mal zu Abend essen?

Jason Dark.

10. Welche nächsten Projekte hast Du geplant?

Voraussichtlich im Sommer wird ein Mystery-Thriller mit dem Arbeitstitel „Die Templer und das Grabtuch“ erscheinen. Die Handlung beginnt damit, dass  ein Kommandotrupp mit absoluter militärischer Präzision die als Grabtuch Christi verehrte Reliquie aus dem Turiner Dom raubt. Das stellt den Geheimdienst des Vatikans vor ein anscheinend unlösbares Rätsel: Stecken die heute noch mächtigen Nachfahren des Templerordens hinter dem Überfall? Das Buch garantiert absolute Hochspannung, denn ungelöste Geheimnisse wie das Grabtuch von Turin sind ebenso meine Leidenschaft wie die Hintergründe jenes blutigen Historiendramas, das man heute als „Kreuzzüge“ bezeichnet. Da lag für mich der Gedanke nicht fern, eine literarische Verbindung zwischen diesen beiden Polen herzustellen, deren Kräfte bis in die heutige Zeit hineinwirken.

Wir bedanken uns bei für das interessante Interview und wünschen alles Gute für alle geplanten Projekte und Veröffentlichungen!

Norman Nekros Autorenseite auf XinXii:

http://www.xinxii.com/mydocs.php?pid=3588b

 

Norman Nekros Website:

www.norman-nekro.eu

 

Norman Nekro auf Facebook:

www.facebook.com/norman.nekro

 

Norman Nekro bei Twitter:

https://twitter.com/NormanNekro

@NormanNekro

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10 Fragen an … Elsa Rieger

Für den April haben wir die vielseitige Autorin Elsa Rieger um eine Audienz gebeten und möchten euch unsere Autorin des Monats hier näher vorstellen. Elsa Rieger kann als erfahrene Autorin auf eine Reihe von Veröffentlichungen zurückblicken und verrät uns, warum sie sich nach einigen Erfahrungen mit Verlagen dafür entschied, die Publikation selbst in die Hände zu nehmen.

Über Elsa Rieger

Ich lebe und arbeite in Wien. Nach der Schauspielausbildung verliebte ich mich ‚unsterblich‘, gründete eine Familie und ging einem bürgerlichen Beruf nach, dem Buchhandel.
Mitunter quälte ich mich durch das Leben. Nach einer heftigen Krise im Alter von 39 und einer Ausbildung zur Atemtherapeutin hatte ich den Blitzeinfall, mich im Schreiben zu versuchen. Die ersten Texte waren einfach schrecklich von Adjektivitis geplagt, gespickt von Klischees, verbrämt von überbordender Romantik. Das geht doch besser, dachte ich und begann wie besessen zu schreiben. Immer noch zeichneten sich die Ergebnisse vor allem dadurch aus, dass sie schlecht waren. Ich gab nicht auf und fand meinen Schreib- und Lebensweg. Es ist das Alltägliche, es sind die ganz normalen Merkwürdigkeiten, die mich faszinieren.
So gehe ich durch meine Heimatstadt und staune und schreibe …

1. Aus welchen Beweggründen hast du Dich für den Weg des Selfpublishing entschieden?

Nachdem die Verlage sich nicht gerade reißen um mich, bin ich der Not gehorchend ein Indie geworden, wie es heißt. Ich bin weder berühmt, noch ist meine Unterhaltungsliteratur Mainstream. Ich schreibe keine Thriller, nicht über Vampire, auch Splatter ist nicht so meine Domäne, in der Teenagern die Haut vom Körper gezogen wird.
Also wurde ich Independent Author, und mache mir meine Bücher und eBooks selber, damit die Texte nicht in der Schublade vermodern müssen.

2. Was bedeutet es für Dich, Indie-Autor zu sein?

Mittlerweile geht es nicht mehr darum, dass meine Texte in der Schublade verrotten, mittlerweile macht es mir großen Spaß, meine Bücher nach meinen Vorstellungen zu gestalten, die Werbung, Preisgestaltung und Tantiemen selbst bestimmen zu können und wo meine Bücher angeboten werden.

3. Was sind die größten Stolpersteine auf dem Weg zum Erfolg als Autor?

Die Bewerbung der eigenen Bücher. Dafür muss ein Indie extrem viel Zeit investieren, sich „wichtig“ machen, Leser finden, die sich bereit erklären, Rezensionen zu schreiben, sich in den Social Networks herumtreiben. Wen das ermüdet, der wird nicht viel gelesen werden. Und man sollte sich trauen, Lesungen zu veranstalten. Ich hatte letzthin eine, die gute Verkäufe gebracht hat.
Hier ein kleiner Ausschnitt: http://www.youtube.com/watch?v=YEPVX8pOfaw

4. Hast Du bereits Erfahrungen mit anderen Veröffentlichungsformen gemacht?

Ja, ein Roman „Ein Mann wie Papa“ wurde bei Aavaa Verlag herausgebracht. Der Erfolg war mehr als enttäuschend. Kleine Verlage haben nicht die Kapazität oder auch die Lust, ihre Autoren zu promoten. Es wird den Autoren überlassen, zu werben. Und da sage ich, das kann ich dann alles gut selbst in die Hand nehmen.

5. Wie bist Du auf XinXii aufmerksam geworden?

Durch eine Autorengruppe. Und das war gut so.

6. Jeder Indie-Autor möchte bekannt werden. Welche Marketingspielart ist für Dich besonders wichtig?

Auf allen wichtigen Plattformen präsent sein, wie Twitter, Facebook und dergleichen. Zudem, was mich betrifft, habe ich einen Blog namens e-Book-Salon ins Leben gerufen, indem ich für Autorenkollegen Rezensionen schreibe, auch eine zusätzliche Möglichkeit im Gespräch zu sein. Zum Dank teilen die Kollegen dann meine Bücher in ihrem Freundeskreis, was die Bekanntheit erweitert.

7. Welchen Tipp gibst Du anderen Indie-Autoren mit auf den Weg?

Man sollte keine unausgegorenen oder fehlerhaften Bücher herausgeben. Leider passiert das aber allzu oft. Das schadet der Indie-Autorenschaft erheblich, da es die Leser enttäuscht. Ein Buch muss gut gearbeitet sein, lektoriert und lesbar.

8. Du bist auf einer einsamen Insel mit einem Solar-Ladegerät. Welche E-Books sind auf Deinem E-Reader?

Bücher von John Irving , Lily Brett und T.C. Boyle auf jeden Fall!

9. Mit welchem Autor würdest Du gern mal zu Abend essen?

Mit den drei oben genannten. Ich hätte auch gern einen Drehbuchautor dabei, nämlich Quentin Tarantino, wenn‘s recht ist. Also Dinner for five, please.

10. Welche nächsten Projekte hast Du geplant?

Ich überarbeite gerade meine neuen Roman, der demnächst erscheinen wird, mit dem Titel: „Helene sucht eine große Zehe und findet die Wirklichkeit“.

Wir bedanken uns bei Elsa Rieger für das interessante Interview und wünschen alles Gute für alle geplanten Projekte und Veröffentlichungen!

Elsa Riegers Autorenseite bei XinXii:

http://www.xinxii.de/adocs.php?aid=21797

 

Website:

http://www.elsarieger.at/

 

Elsa Riegers Blogs:

http://schreibtalk.blogspot.com

http://ebooksalon.blogspot.co.at/

http://textlektorat.blogspot.co.at/

http://elsa-rieger.podspot.de

 

Elsa Rieger auf Facebook:

https://www.facebook.com/elsa.rieger

 

Elsa Rieger auf Twitter:

https://twitter.com/ElsaRieger

 

Elsa Rieger auf Youtube:

http://www.youtube.com/user/ElsaRieger?feature=mhee

 

Elsa Rieger auf Xing:

http://www.xing.com/profile/Elsa_Rieger2?sc_o=mxb_p

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10 Fragen an … Michael Meisheit

Und wieder ist es soweit: Unter all unseren aktuellen Autoren haben wir, beeindruckt von der Kreativität seines Buchmarketings, einen Autoren des Monats März gekürt: Michael Meisheit. Der Drehbuchautor der bekannten Fernsehserie Lindenstraße veröffentlichte jüngst seinen ersten eigenen Roman “Soap”, in dem er auf sehr amüsante Weise von den Nöten eines Seifenopern-Autors berichtet – kurzweilige Lektüre für zwischendurch. Der Autor verrät bei uns, was ihn am Selfpublishing reizt und wie er auf sein E-Book aufmerksam macht.

Foto: Steven Mahner

Über Michael Meisheit

 

Schreiben ist meine Leidenschaft und auch mein Beruf. Allerdings bin ich bisher „nur“ Drehbuchautor gewesen, habe zum Beispiel für 300 Folgen der „Lindenstraße“ das Drehbuch beigesteuert. Davor und daneben habe ich immer gerne Prosatexte geschrieben, in kurzer Form für Blogs und ähnliches, aber einmal eben auch in langer Form: Bei meinen Debütroman „Soap“. In dem ich meine Erfahrungen als Soap-Autor auf witziges Weise verarbeitet habe. Ich lebe in Berlin mit meiner Frau und meinen zwei kleinen Kindern.

 

1. Aus welchen Beweggründen hast du Dich für den Weg des Self-Publishing entschieden?

Weil ich das Selfpublishing wahnsinnig spannend finde und dort DEN Weg der Zukunft für Autoren sehe. Nicht den einzigen Weg, Verlage wird es immer brauchen, aber dass ich durch das Internet nun die Möglichkeit habe, mit meinen laienhaften Kenntnissen selbständig ein Buch herauszubringen, stellt die Welt der Bücher auf den Kopf. Ich mag das. Ich mag neue Wege und probiere sie gerne aus.

2. Was bedeutet es für Dich, Indie-Autor zu sein?

Wie das Wort schon sagt: Unabhängigkeit. Wenn man viele Jahre professionell als (Drehbuch-) Autor arbeitet, gibt es eine Menge Frust, weil man zu oft Kompromisse machen muss, sich an existierenden Erfolgen orientieren soll oder von anderen abhängig ist. Das ist eine ganz normale Dynamik in kreativen Bereichen, aber es ist dennoch unfassbar erleichternd, wenn man einfach mal alles genau so machen kann, wie man es sich selbst vorstellt.

3. Was sind die größten Stolpersteine auf dem Weg zum Erfolg als Autor?

Das Marketing. Es gibt sicher auch kleinere technische Hürden zu nehmen und natürlich muss so ein Buch erst einmal geschrieben werden. Aber was man niemals unterschätzen sollte ist der Aufwand, den ein ordentliches Marketing erfordert. Man muss immer wieder auf das eigene Buch aufmerksam machen, kreativ und originell, ausdauernd und freundlich. Denn es macht kein anderer.

Und man muss Geduld haben: Zum Beispiel bekomme ich mit „Soap“ extrem viele positive Rezensionen, Mails, Rückmeldungen. Vor allem von Leuten, die kein Soaps mögen oder gucken, und nun überrascht sind, wie unterhaltend und lustig der Blick hinter die Kulissen bei „Soap“ ist. Dennoch läuft der Verkauf eher langsam. Weil die Leute auf einen ersten Blick denken: „Soap“, guck ich nicht, ist nix für mich. Also muss ich auf Leserempfehlungen setzen, was andere Wege im Marketing erfordert und einfach dauert. Dauert, dauert.

4. Hast Du bereits Erfahrungen mit anderen Veröffentlichungsformen gemacht?

Ich kenne natürlich den Drehbuchbereich ganz gut, die Möglichkeiten und Probleme in der Film- und Fernsehwelt. Aber das hat wenig mit dem zu tun, was man als eigenständiger Romanautor nach einer Veröffentlichung erlebt und machen muss. Von daher ist das für mich Neuland.

5. Wie bist Du auf XinXii aufmerksam geworden?

Ich habe die Veröffentlichung von „Soap“ sehr ausführlich vorab in meinem Blog michaelmeisheit.de begleitet. Die Leser konnten dort viel Einfluss nehmen, z.B. Kapitel vorab lesen oder den Namen der Hauptfigur bestimmen. Und es gab auch eine Diskussion darüber, wie ich „Soap“ veröffentlichen würde. Dabei hat ein Blogleser XinXii vorgeschlagen und verlinkt.

6. Jeder Indie-Autor möchte bekannt werden. Welche Marketingspielart ist für Dich besonders wichtig?

Den goldenen Weg gibt es da in meinen Augen nicht. Wichtig ist, dass man kontinuierlich und an möglichst vielen Stellen präsent ist. Wenn man sich immer nur im Kreis derselben Leute bewegt (also z.B. hundert Mal an die selben 50 Leute twittert, dass das Buch jetzt da ist) bringt das gar nichts. Genauso darf man nie denken: Jetzt läuft es. Grundlage ist sicherlich eine eigene Website für das Buch mit allen Informationen und Links, so dass man immer und überall darauf verweisen kann. Facebook, Twitter und Co sollten gerade am Anfang auch nicht fehlen. Ich selbst habe sehr gute Erfahrungen mit einer Leserunde auf lovelybooks gemacht. Dann gibt es noch die klassische Pressearbeit. Ich hab ein paar Buchtrailer gedreht. Und im Moment experimentiere ich mit originellen Formen wie meinem Preisausschreiben, bei dem man mich als Autor gewinnen kann …

7. Welchen Tipp gibst Du anderen Indie-Autoren mit auf den Weg?

Erst mal ein gutes Buch schreiben. „Gut“ ist natürlich sehr subjektiv, daher würde ich es immer einer Reihe von möglichst fremden Leuten zum Lesen geben. Die eigenen Verwandten sind zumeist schlechte Ratgeber. Und wenn die Testleser mehrheitlich Probleme haben, dann sollte man wirklich noch einmal rangehen an das Werk.

Für zwei Dinge lohnt es sich Geld auszugeben: Ein gutes Lektorat (oder mindestens Korrektorat) und ein gutes Cover. Wenn man an diesen Dingen schon scheitert, wird man garantiert nicht weit kommen.

8. Du bist auf einer einsamen Insel mit einem Solar-Ladegerät. Welche E-Books sind auf Deinem E-Reader?

Erst einmal alle, die hier bei mir seit Monaten und teilweise Jahren in Papierform im Regal auf dem enormen Ungelesen-Stapel liegen. Die würde ich mir alle als eBook zulegen und dann endlich mal wieder in Ruhe lesen. Denn die Ironie ist: Ich schreibe so viel (beruflich und als „Hobby“), dass ich gar nicht mehr zum Lesen komme …

9. Mit welchem Autor würdest Du gern mal zu Abend essen?

Orhan Pamuk. Nicht nur weil ich sein „Schnee“ geliebt habe (und einige andere Werke auf besagtem Stapel liegen …), sondern weil ich glaube, dass man sich mit ihm wunderbar über viele Themen unterhalten kann. Und ich würde ihn natürlich in Istanbul treffen, einer der schönsten und spannendsten Städte überhaupt!

10. Welche nächsten Projekte hast Du geplant?

Gerade habe ich eine Kurztextsammlung veröffentlicht – „Irgendwas ist immer – Mein Tag-e-Buch“. Das wird sicher in der Zukunft auch bei XinXii landen. Sobald ich mal wieder die Zeit finde, möchte ich einen weiteren Roman schreiben und ihn auch wieder selbst herausgeben. Es wird sicher wieder etwas humorvolles sein, es gibt sogar schon eine konkrete Idee, aber mehr will ich noch nicht verraten.Außerdem arbeite ich natürlich weiter an Film- und Fernsehprojekten. Ein Spielfilm, der in Sambia gedreht werden soll, ist derzeit in Vorbereitung. Und ich werde mit weiteren Ideen für das Marketing rund um „Soap“ experimentieren. Das macht einfach wirklich Spaß!

Wir bedanken uns bei Michael Meisheit für das interessante Interview und wünschen alles Gute für die geplanten Projekte und Veröffentlichungen!

 

Michael Meisheits Autorenseite auf XinXii:

http://www.xinxii.com/adocs.php?aid=32617

 

Michael Meisheits Blog:

http://michaelmeisheit.de

 

Michael Meisheit bei Facebook:

http://www.facebook.com/MichaelMeisheit

http://www.facebook.com/soap.der.roman

http://www.facebook.com/irgendwasvonmeisheit

 

Michael Meisheit bei Twitter:

https://twitter.com/Meisheit

 

 

 

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10 Fragen an … Margarita Atzl

Im Februar möchten wir euch unsere Autorin Margarita Atzl vorstellen. Die Entspannungstrainerin gibt Workshops und schreibt leidenschaftlich gern Geschichten. In unserem Interview macht sie anderen Autoren Mut, ihren Traum zu verwirklichen und erzählt, worin für sie die wichtigsten Schritte einer gelungenen Buchveröffentlichung bestehen.

 Über Margarita Atzl

Schon seit meiner frühesten Kindheit liebe ich das Erzählen und Schreiben von Geschichten. Zunächst waren es nur kleine Verse. Als ich älter wurde, kamen Gedichte hinzu. Mittlerweile schreibe ich auch Erzählungen, Romane, Krimis und beschäftige mich mit Fachliteratur. So kann ich meinen Beruf als Entspannungstrainerin gut mit meinem Hobby verbinden.

1. Aus welchen Beweggründen hast du Dich für den Weg des Self-Publishing entschieden?

In meinen Anfängen als Autorin habe ich die Bücher als Printbücher herausgeben lassen. Das hatte den Nachteil, dass die Bücher im Verkauf sehr teuer sind. Bei den E-Books kann ich den Preis selbst gestalten und meine Gedanken einer größeren Fangemeinde anbieten.

2. Was bedeutet es für Dich, Indie-Autorin zu sein?

Mir gefällt vor allem die Unabhängigkeit von Verlagen. Ich kann meine Bücher und Ratgeber so gestalten, wie ich es mir vorstelle. Das ist ein großer Vorteil. Hinzu kommt natürlich, dass Bücher, die ich preiswert anbieten kann, auch häufiger gelesen werden und dadurch meine Fangemeinde stetig wächst.

3. Was sind die größten Stolpersteine auf dem Weg zum Erfolg als Autorin?

Es ist schwer, sich einen Namen zu machen. Die großen Verlage haben ihre Stammautoren. Da hat man wenig Chancen. Bei der Selbstvermarktung benötigt man eine Menge Zeit zum Korrekturlesen, für die Werbung und die Coverausarbeitung. Alles in allem sollte man immer am Ball bleiben und vor allen Dingen geduldig sein.

4. Hast Du bereits Erfahrungen mit anderen Veröffentlichungsformen gemacht?

Ja, ich hatte einige Angebote von Druckkostenzuschussverlagen. Aber die Herausgabe über diese Verlage ist sehr teuer und für mich nicht interessant. Meine ersten Bücher habe ich über BOD vermarktet. Im Grunde benötige ich auch hier die Zeit zum Korrekturlesen und für die Vermarktung der Bücher, die zudem recht teuer im Verkauf sind.

5. Wie bist Du auf XinXii aufmerksam geworden?

Durch eine andere Autorin – Heike Noll – die sehr erfolgreich über XinXii ihre Bücher vermarktet. Sie hat mir einige Hilfestellungen gegeben, wofür ich ihr sehr dankbar bin. Denn die Vermarktung über E-Books war für mich neu und ich musste bezüglich der Verfassung von E-Books einiges lernen.
Jeder Indie-Autor möchte bekannt werden. Welche Marketingspielart ist für Dich besonders wichtig?
Für mich spielen die sozialen Netzwerke wie z.B. „wer kennt wen“ eine große Rolle. Zudem habe ich eine eigene Internetpräsenz. Auch bei den Suchmaschinen sollte man sich immer wieder in Erinnerung bringen. Es ist nicht so leicht, für sich selbst Werbung zu machen. Man muss wirklich oft über seinen eigenen Schatten springen. Ich glaube aber, dass es ohne diese Werbung nicht geht, und kann daher jedem Autor nur empfehlen, immer wieder von sich reden zu machen.

6. Welchen Tipp gibst Du anderen Indie-Autoren mit auf den Weg?

Es ist wichtig, sich nicht zu verbiegen. Seinen eigenen Idealen und Vorstellungen treu zu bleiben. Gleichzeitig aber immer wieder durch kleine Artikel, kostenlose E-Books und andere Aktionen auf sich aufmerksam machen. Da muss jeder seinen eigenen Weg finden. Ich wünsche allen angehenden Autoren, dass sie die richtige Vermarktungsweise herausfinden, was manchmal etwas Geduld benötigt, und dann auch den Mut aufbringen, diese anzuwenden.

8.  Du bist auf einer einsamen Insel mit einem Solar-Ladegerät. Welche E-Books sind auf Deinem E-Reader?

Auf diesen Aufenthalt freue ich mich schon. Auf meinem E-Book-Reader findet ihr folgende E-Books:
Flucht nach Adelaide – von Heike Noll
Wolf unter Hyänen – von J.E. Brookstone
Spieltherapie – von Ute Welz
Klänge des Lebens – von Christian Appelt
Wirre Träume – von Margerite Leona

9.  Mit welchem Autor würdest Du gern mal zu Abend essen?

Mit Heike Noll, die nicht nur Liebesromane, sondern mit dem Igel Team auch gute Kinderbücher schreibt. Außerdem mit Dorothee Häseling, die wundervolle Gedichte schreibt und zudem eine begnadete Künstlerin ist. Ihre Aquarell-Bilder und Grafiken sind einzigartig. Im Bezug auf die Gedichte kann ich mir bei ihr einige Anregungen holen.

10. Welche nächsten Projekte hast Du geplant?

Ich habe noch einiges vor. Derzeit schreibe ich an einem Schicksalsroman. Außerdem werden einige Fachbücher folgen. Auf meiner Autoren-Homepage gebe ich meine Neuerscheinungen sowie die aktuellen Ratgeber und Bücher bekannt. Es lohnt sich also, mich ab und zu dort zu besuchen. Natürlich werde ich die Bücher wieder über XinXii anbieten. Also ab und zu einfach mal bei XinXii vorbeischauen, was es Neues gibt.

Wir bedanken uns bei Margarita Atzl für das interessante Gespräch und wünschen alles Gute für die geplanten Projekte und Veröffentlichungen!

 

Margarita Atzls Autorenseite bei XinXii:

http://www.xinxii.com/adocs.php?aid=32555

 

Margarita Atzls Websiten:

http://margaritas-romane.jimdo.com/

http://www.magnolia-entspannung.de/

 

Margarita bei Wer-kenn-Wen:

http://www.wer-kennt-wen.de/club/m49nxqvi

http://www.wer-kennt-wen.de/club/hsswobpd

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10 Fragen an … Susan Heat

Ein neues Jahr hat begonnen und wir stellen euch unsere erste Autorin des Monats vor: Im Januar ist es Susan Heat. Die Journalistin und Love&Live-Beraterin veröffentlicht bei XinXii Ratgeber in Sachen Liebe, Erotik und Beziehungshilfe. Im Gespräch erläutert sie uns, wie sie auf Ihre E-Books aufmerksam macht und verrät ihren persönlichen Tipp für erfolgreiches Veröffentlichen.

Über Susan Heat:
Ich wollte schon immer Bücher schreiben und habe schon als Jugendliche meine ersten Gedichte und Kurzgeschichten und kleinere Buchtexte verfasst. Später habe ich einen Frauenbuchladen mitbegründet, Germanistik und Philosophie studiert und in reiferen Jahren Psychologie. Viele Jahre habe ich als Journalistin/Medizinjournalistin, Ghostwriterin, PR-Fachfrau und Verlegerin gearbeitet. Mich haben schon immer Menschen interessiert, Ihr Handeln, Ihre Ängste, Ihre Lebensträume. Das kann ich wunderbar in meinen Ratgeber-Büchern und auch immer mehr Romanen erzählen. Und als Ebook sind sie überall auf der Welt erhältlich und können gelesen werden. Von Deutschland bis Alaska. Das macht auch XinXii möglich. Und das finde ich wunderbar …

1. Aus welchen Beweggründen hast du Dich für den Weg des Self-Publishing entschieden?

Ich hatte einige Jahre einen kleinen Verlag, den ich aufgegeben habe. Es lenkt mich zu sehr von meiner Tätigkeit als Autorin, Love & Life Beraterin, TV-Expertin, Glücklichmacherin und Lösungsfinderin, meinen Seminaren und Vorträgen ab.
Self-Publishing ist eine wunderbare Möglichkeit in Eigenverantwortung und Eigenregie relativ unkompliziert ein Buch herauszugeben. Das finde ich spannend und faszinierend. Ich kann auch mal ein Buch veröffentlichen mit einem außergewöhnlichen Inhalt oder Titel abseits vom Mainstream. Self-Publishing setzt nicht Massengeschmack voraus. Als Autorin finde ich das wunderbar. Auch die Tendenz, dass Ebooks in Deutschland dank immer preiswerteren Ebook-Readern eine größere Fangemeinde finden und die Smartphones und Tablets auch das ihrige dazu beitragen. Einfach super!

2. Was bedeutet es für Dich, Indie-Autorin zu sein?

Ein interessanter Begriff. Den kannte ich so noch nicht und habe mich erstmal schlau gemacht. Dazu habe ich bei Carola Wolff folgendes gefunden:
„Indie kommt von Independent. Unabhängig. Ich bin Self-Publisher. Selbstverlegerin. Eine Autorin, die keinen Verlag hat, der ihr ins Schreiben reinredet, keinen Verlag, der ihren Titel bestimmt oder die Gestaltung des Covers. Keinen Verlag, der sich an ein Thema ran traut, das nicht unbedingt Mainstream ist.“
Das ist erstmal sehr gut. Wie ich es ja schon geschrieben habe. Aber das bedeutet eben auch, allein entscheiden und sich auch selbst ums Lektorieren (dazu sollte man sich professionelle Hilfe engagieren), Cover (auch hier ist ein Grafiker hilfreich) und Marketing, Lesungen etc. zu kümmern.
Hier ist es unbedingt wichtig, sich ein Netzwerk aufzubauen mit anderen Autoren und hilfreichen Kontakten. An dieser Stelle möchte ich auf das Buch von Carla Berling hinweisen: „Vom Kämpfen und vom Schreiben“ . Denn jede/r Autor/in möchte gelesen werden. Das ist ja der Lohn und die Anerkennung eines Autors. Und natürlich auch Erfolg haben und von seinen/ihren Büchern leben können.

3. Was sind die größten Stolpersteine auf dem Weg zum Erfolg als Autor?

Der schwerste Schritt ist wohl, bei einem größeren Publikum bekannt zu werden. Sich und seine Bücher zu vermarkten. Bei der Vielzahl von Autoren/innen wird niemand automatisch entdeckt. Sicher gibt es das hin und wieder. Aber das meiste ist harte Arbeit. Als Marke populär zu werden, das ist die Kunst. Dabei gibt es immer wieder Rückschläge. Man braucht gute Nerven, einen langen Atem, Geduld und muss von sich und seinem Tun immer wieder überzeugt sein. Nur dann trägt man auch die Früchte. Also dranbleiben und niemals aufgeben. Negative Kritik nicht persönlich nehmen und weitermachen – unbedingt!

 4. Hast Du bereits Erfahrungen mit anderen Veröffentlichungsformen gemacht?

Ja. Ich habe ja auch einige Bücher als Print herausgebracht. Aber auch hier kommt der Erfolg nur, wenn Marketing, Ausdauer und das berühmte „Trommeln“ in eigener Sache – sprich für meine Bücher – nicht aufhört. Wir leben in schnelllebigen Zeiten. Da ist es wichtig, sich zu positionieren. Wer heute nur einem Trend folgt wie Krimi, Fantasy oder Erotik und nicht authentisch ist, wird es schwer haben. Denn Leser merken sehr schnell, ob ein/e Autor/in authentisch ist. Lesen soll doch Freude machen, etwas vermitteln. Jede/r Autorin sollte somit ihr eigenes Thema haben und darüber schreiben. Nur um Geld zu verdienen, ist Schreiben zum Einen wirklich Schwerstarbeit und ohne Herz und Seele verkaufen sich Bücher nicht gut!

5. Wie bist Du auf XinXii aufmerksam geworden?

Durch einen anderen Autor – Jörg Mehrwald  – der mit mir „Warum gibt es Männer“ als Bühnenversion auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt hat. Er ist auch in meinen Social Media Kontakten bei Facebook. Irgendwann hat er dort mal etwas über XinXii gepostet. Darauf habe ich mich hier angemeldet und meine Ebooks eingestellt. Gerade habe ich meinem Mitstreiter und Mitautor Harry Liedtke die Plattform empfohlen. Wir gehen mit der „Sex & Torten Leseshow“ auf Deutschlandtour. Natürlich wird es auch ein Ebook dazu geben und sicherlich bei XinXii käuflich zu erwerben sein.

 6. Jeder Indie-Autor möchte bekannt werden. Welche Marketingspielart ist für Dich besonders wichtig?

Ich finde, die Social Networks wie Xing, Twitter, Pinterest, Google+, Facebook und Bloggen und ein eigener Youtube Kanal sind sehr wichtige Marketinginstrument. Natürlich benötigt es erst einmal einer Reihe von Kontakten, aber dann kann man diese Plattformen mal ernst, mal spielerisch nutzen und erreicht somit jede Menge potenzielle LeserInnen. Jede/r Autor/in sollte sich mal anschauen, wie sich erfolgreich Indie-Autoren bekannt machen. Da können sie jede Menge lernen und nachmachen. Es geht ja nicht darum, das Marketing neu zu erfinden, sondern es sich gezielt zum Nutzen zu machen.
Manchen Indie-Autoren fällt es schwer zu akzeptieren, dass sie selbst für sich Werbung machen müssen. Aber anders geht es nicht. Und schaut man sich mal SchauspielerInnen und andere Menschen an, die bekannt geworden sind, so haben sie mächtig die Werbetrommel für sich gerührt. Beispiele sind Heidi Klum, Sascha Lobo, Charlotte Roche und viele andere.
Also die Scheu verlieren und auf sich aufmerksam machen. Wie sagte es doch Mahatma Ghandi: „Erst belächeln sie dich. Dann bekämpfen sie dich und dann folgen sie dir.“

7. Welchen Tipp gibst Du anderen Indie-Autoren mit auf den Weg?

Sich einfach trauen. Lesungen an ungewöhnlichen Orten machen. Mit „Sex & Torten“ treten wir z.B. in Cafés auf, im Museum Fünte, in der „Narrenkappe“ etc., aber auch in Swingerclubs, Bordellen, Dessousläden und vielen mehr. Gern auch in Kirchen, auf Junggesellen/innen-Abschieden, Hochzeiten, Geburtstagen, Lesungen im Wohnzimmer oder auf Messen und Events.
Wichtig ist, das Ziel, sich bekannt zu machen, nicht aus den Augen zu verlieren. Sich selbst treu zu bleiben. Netzwerke aufzubauen und auch die Medien zu nutzen. Zum Beispiel über das eigene Buch, Lesungen etc. die örtlichen Medien zu informieren.
Und auch anderen mitzuteilen, dass man seine Ebooks auf XinXii zum Kauf anbietet. Der Verkauf der Bücher ist der Lohn und die Anerkennung und der Applaus für eine/n Autoren/innen. Der fällt einem nicht von allein zu. Anerkennung muss man sich holen. Darum raus in die Öffentlichkeit und allen von sich und seinen Werken erzählen. Ich drücke allen die Daumen für den Erfolg!

8.     Du bist auf einer einsamen Insel mit einem Solar-Ladegerät. Welche E-Books sind auf Deinem E-Reader?

Gut, dass es Solar-Ladegeräte gibt. Da ich gern lese. Ich hoffe, die einsame Insal hat Sandstrand, schattige Palmen, Frischwasser und ausreichend Nahrungsmittel, um gut zu überleben.
Meine Ebooks für die einsame Insel sind:
1. „Der Traumhändler“ von Augusto Cury
2. „Der Affe in uns – Warum wir sind, wie wir sind“ von Frans de Waal
3. „Die Männer auf meiner Couch. Wahre Fälle einer New Yorker Sextherapeuthin“ von Brandy Dunn
4. „Swimming with dolphins“ von Gudrun C. Anders
5. „Robinson Crusoe“ von Daniel Defoe
6. „Die 4-Stunden-Woche“ von Timothy Ferris

Und der E-Reader sollte unbedingt die Möglichkeit haben, dass ich selbst mein nächstes Buch schreiben kann. Die Gelegenheit bekommt eine Autorin ja nicht so oft, auf einer einsamen Insel an ihrem nächsten Bestseller-Projekt zu schreiben. Das kann ich mir unmöglich entgehen lassen.

9. Mit welchem Autor würdest Du gern mal zu Abend essen?

Mit Sascha Lobo in Deutschland. Ich finde seine knallroten Haare einfach gut. War übrigens von ihm als Marketinginstrument zwecks Aufmerksamkeitserregung für eine Frankfurter Buchmesse von ihm entwickelt. Ich denke, ich mit meinen ausgefallen Hüten passe gut dazu. Zudem, glaube ich, haben wir uns eine Menge Interessantes zu sagen und somit ein rattenscharfes und affengeiles Abendessen.

International würde ich sehr gern mit John Irving dinieren. Seine Bücher haben mich schon vor Jahren fasziniert. Somit hätte ich gleich einen Mentor zu einem sicherlich ausgesprochen unterhaltsamen Abendessen. Auf jeden Fall würde ich mich vom Hut bis zu den Zehen dafür durchstylen, damit auch John Irving auf seine Kosten kommt. Das Auge isst ja auch bei einem Mann bei einem Dinner mit.

10. Welche nächsten Projekte hast Du geplant?

Meine nächsten Projekte sind „Sex & Torten“ als Ebook und als Lesetour mit Harry Liedtke. Aber es stehen auch einige sehr interessante Ratgeber und ein Roman auf meinem Schreibplan. Der Roman liegt schon seit ein paar Jahren angefangen auf meinem PC und wartet auf Vollendung. Er ist von der Sorte, die das Leben schreibt und aus dem Filmstoffe sind. Also – es bleibt spannend. Gern sollten alle häufiger auf meine XinXii-Seite schauen oder in Social Networks. Ich freue mich drauf. Vor allem auch, wenn endlich mein TV-Format realisiert wird.

Wir bedanken uns bei Susan Heat für das interessante Gespräch und wünschen alles Gute für die geplanten Projekte und Veröffentlichungen!

 

Susan Heats Autorenseite bei XinXii:

http://www.xinxii.com/adocs.php?aid=24037

Susan Heats Gastartikel im XinXii-Blog:

http://blog.xinxii.de/2012/08/06/sex-sells-mit-geheimen-sexfantasien-zum-bestseller-oder-fifty-shades-of-grey-ein-e-book-welterfolg-zum-nachmachen/

Susan Heats Websiten:

http://www.susan-heat.de
http://www.blog.de/group/lachen-und-lieben
http://www.youtube.com/user/SusanHeat/videos

Social-Media-Kontakte:
http://www.facebook.com/pages/Susan-Heat-Love-Life/157264147625304
http://www.facebook.com/SexTortenLeseshowMitSahnelust?fref=ts
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http://person.yasni.de/susan+heat+57844

 

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10 Fragen an … Peter Fey

Unser Autor des Monats Dezember ist diesmal – Peter Fey. Der Journalist veröffentlicht bei XinXii seine ungewöhnlichen Krimi-Kurzgeschichten mit illustren Titeln wie “Katzenkiller”, “Kopflos” oder “Monas Tattoo”. Wir sind auch schon auf seine geplanten Hörbücher gespannt. Im Interview verrät er uns, weshalb er es schätzt, uabhängig zu veröffentlichen, und wie er seine Geschichten bekannt machen möchte.

Über Peter Fey

Ich bin Journalist und Fotograf, war Redakteur bei verschiedenen Tageszeitungen, habe für Magazine und Agenturen geschrieben und fotografiert. Eine Zeit lang war ich freier Fotograf, habe für ein Elternmagazin die monatliche Titelstory illustriert, das jeweilige Titelbild gemacht. Später bin ich zum Heinrich Bauer Verlag gegangen, zunächst als Redakteur, später dann viele Jahre als Chefreporter eines der Blätter. Nebenbei habe ich immer wieder Kurzgeschichten geschrieben. Einige davon wurden bereits im Rundfunk gesendet. Mein erstes und bislang einziges Werk ist denn auch eine Sammlung dieser Stories. Sie trägt den Titel “Von Männern, Hunden und anderen Menschen”, Gutenachtgeschichten für Erwachsene.

1.     Aus welchen Beweggründen hast du Dich für den Weg des Self-Publishing entschieden?

Weil ich es hasse, Klinken zu putzen, ich außerdem ein ziemlich fauler Mensch bin und mir der andere, der normale Weg, im Übrigen so ziemlich aussichtslos scheint.

2.    Was bedeutet es für Dich, Indie-Autor zu sein?

Ich kann schreiben, was mir passt und vor allem auch wie es mir passt. Wenn es jemandem gefällt, dann freut mich das, wenn nicht, dann bringt mich das auch nicht um.

3.    Was sind die größten Stolpersteine auf dem Weg zum Erfolg als Autor?

Vorausgesetzt, es ist wirklich gut, sprich lesenswert, was man verzapft hat – und gut ist es erst dann, wenn andere es gut finden, denn schließlich schreibt man nicht für sich selbst -, dann dürfte der größte Stolperstein wohl der sein, einen Verleger zu finden. Wichtig deshalb auch, weil ohne Werbung nun mal nichts läuft. Und damit hätten wir dann schon den zweiten Stolperstein. Das Problem nämlich, sein Werk bekannt zu machen. Zum Glück aber gibt es da – dem Internet sei Dank – inzwischen Mittel und Wege, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Etwas Geschick vorausgesetzt, geht es auch so. Und was die Sache mit den Verlegern betrifft: Schön, wenn man einen hat, und wenn nicht – was nicht ist, kann schließlich noch werden.

4.    Hast Du bereits Erfahrungen mit anderen Veröffentlichungsformen gemacht?

Kurze Antwort: Nein.

5.    Wie bist Du auf XinXii aufmerksam geworden?

Auf der Suche nach Möglichkeiten, meine Geschichten als E-Book unter die Menschen zu bringen. Über das Internet also.

6.    Jeder Indie-Autor möchte bekannt werden. Welche Marketingspielart ist für Dich besonders wichtig?

Lieblingskinder gibt es da nicht. Wichtig allein ist es, okay: ist es mir, das Ziel irgendwie zu erreichen, Stolpersteine inbegriffen.

7.    Welchen Tipp gibst Du anderen Indie-Autoren mit auf den Weg?

Nutzt eure Chance. Sie war nie größer als jetzt.

8.    Du bist auf einer einsamen Insel mit einem Solar-Ladegerät. Welche E-Books sind auf Deinem E-Reader?

Oh, da gibt es eine ganze Menge. Die Geschichten von Roald Dahl zum Beispiel. Ein
bisschen Kishon auch. Natürlich, der darf nicht fehlen. Und, ich gebe es zu: Ein paar
Sachen von Stephen King. Ansonsten aber würde ich die Zeit wohl eher nutzen, um
selbst was zu schreiben.

9.    Mit welchem Autor würdest Du gern mal zu Abend essen?

Franz Kafka würde mir da gut gefallen. Dürfte verständlicherweise nur etwas schwierig sein.

10.    Welche nächsten Projekte hast Du geplant?

Zunächst mal mein E-Book als Hörbuch in die Welt zu setzen. Die Wehen haben bereits eingesetzt.

Wir danken Peter Fey für das Interview und wünschen ihm viel Erfolg mit seinen Kurzgeschichten und geplanten Hörbüchern!

 

Peter Feys Autorenseite bei XinXii:
http://www.xinxii.com/adocs.php?aid=32564

Peter Feys Websiten:
http://www.peterfey.de
http://www.yef.info

Peter Fey auf Facebook:
http://www.facebook.com/fey.peter

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10 Fragen an … Claus Ehlert

Und wieder ist es soweit: Wir haben den Autor des Monats gewählt – im November ist es Claus Ehlert. Der Personalberater veröffentlicht bei XinXii erfolgreich seit 2011 praktische E-Books zur Prüfungsvorbereitung in verschiedenen Berufsgruppen. Claus Ehlert zeigt, für welche vielseitigen Themen man XinXii als Autor nutzen kann, um seine Dienstleistung bekannter zu machen. Im Interview verrät er uns, warum er Selfpublisher geworden ist und welche Autoren er privat schätzt.

Über Claus Ehlert

Ich habe eine Ausbildung im Dualen System und absolvierte mein Fachschulstudium in Heidelberg zum Staatlich Geprüften Betriebswirt. Danach war ich als Ausbilder und Ausbildungsleiter in der beruflichen Erstausbildung und Weiterbildung tätig. Seit über 13 Jahren bin ich nun selbstständig als Personalberater und Personalvermittler.
Seit 2010 bin ich Autor von E-Books zur Prüfungsvorbereitung in verschiedenen Berufen und außerdem Betreiber der Internet-Plattformen Top-Pruefung.de, Top-Aevo.de und hoteljob-international.de.

1.     Aus welchen Beweggründen hast du Dich für den Weg des Selfpublishing entschieden?

Gerade in der Zeit des Internets hat jeder die Möglichkeit, seine Meinung, seine Ansichten oder eben auch sein Buch online zu stellen. Man ist nicht auf einen klassischen Buchverlag angewiesen und kann so viele Kosten und somit auch Risiken fürs Erste vermeiden.

2.    Was bedeutet es für Dich, Indie-Autor zu sein?

Ich würde den Begriff „Autor“ nicht zu hoch hängen. Ich selbst stelle Testfragen zur Prüfungsvorbereitung online. Da ist die Fantasie / Gestaltungsfreiheit begrenzt und wird durch die jeweilige Prüfungsordnung vorgegeben.

3.    Was sind die größten Stolpersteine auf dem Weg zum Erfolg als Autor?

Die Idee, ein Buch in Papierform zu veröffentlichen, umzusetzen. Hier gibt es viele Stolpersteine über den Druck, ISBN, Verlage, Buchhandel …

4.    Hast Du bereits Erfahrungen mit anderen Veröffentlichungsformen gemacht?

Ich habe nach dem Erscheinen als E-Book meine Bücher auch drucken lassen. Für den Vertrieb habe ich einen eigenen Verlag gegründet. Dieser steckt aber noch in den Kinderschuhen.

5.    Wie bist Du auf XinXii aufmerksam geworden?

Durch Recherche im Internet. Hier wird ein sehr guter Service geboten.

6.    Jeder Indie-Autor möchte bekannt werden. Welche Marketingspielart ist für Dich besonders wichtig?

Ich möchte gar nicht bekannt werden. Es reicht mir, wenn meine Top-Prüfungsbücher sich verkaufen und als hilfreich eingestuft werden.
Als sehr wichtig sehe ich neben dem Verkauf auf guten Branchenportalen (XinXii) die eigene Internetpräsenz, die auch entsprechend beworben werden muss (Linktausch, Google-Werbung, Foreneinträge, Pressemitteilungen, Artikel, Internetkataloge …)

7.    Welchen Tipp gibst Du anderen Indie-Autoren mit auf den Weg?

Wenn du ein gutes Buch hast, lass dir vor allem von Verlagen nichts erzählen. Nutze die Möglichkeiten, die das Internet bietet.

8.    Du bist auf einer einsamen Insel mit einem Solar-Ladegerät. Welche E-Books sind auf Deinem E-Reader?

Die Bücher von John Grisham, Henning Mankell und Ken Follet.

9.    Mit welchem Autor würdest Du gern mal zu Abend essen?

Gern würde ich mit Henning Mankell essen, um mit ihm über seine Figur Kurt Wallander sowie über seine Projekte in Afrika zu sprechen.

10.    Welche nächsten Projekte hast Du geplant?

Die Fortführung der „Top-Prüfung E-Books“ für weitere Berufe mit Co-Autoren in den jeweiligen Bereichen.

Wir danken Claus Ehlert für das Interview und wünschen weiterhin viel Interesse an seinen E-Books!

Claus Ehlerts Autorenseite bei XinXii:
http://www.xinxii.com/adocs.php?aid=20092

Claus Ehlerts Webseiten:

www.hoteljob-International.de
www.Top-Pruefung.de
www.top-aevo.de
www.Medizin-Pruefung.de
www.Industriemeister-mechaniker.de
www.Top-Betriebswirt.de
www.KFZ-Mechatroniker-Meister.de

Claus Ehlert auf Facebook:
http://www.facebook.com/hoteljob.international

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10 Fragen an … Jana Jeworreck

Unsere Autorin des Monats Oktober ist Jana Jeworreck. Die Regisseurin veröffentlichte jüngst bei XinXii ihren Debüt-Fantasy-Roman „Reise in die Mitte von Mera“ über die fantastische Reise einer jungen Frau. In unserem monatlichen Interview verrät Jana Jeworreck, wieso Sie sich für Self-Publishing entschieden hat und wie sich ihr Veröffentlichungsweg gestaltete.

Jana JeworreckÜber Jana Jeworreck

Nach Abschluss meines Studiums der Kulturwissenschaften an der Universität Hildesheim begann ich zunächst am Theater als Regieassistentin zu arbeiten und hatte dort erste Möglichkeiten, u.a. auch eigene Texte zu inszenieren. Seit einigen Jahren bin ich als freischaffende Regisseurin und Autorin in München tätig. Die Tätigkeit im Bereich Regie ist eine gute Ergänzung zu meiner Arbeit als Schriftstellerin, da ich mit anderen kreativen Menschen zusammenarbeitet. Zugleich sind die beiden Bereiche durch zentrale Elemente, wie Text, Sprache und das Erzählen von Geschichten verbunden und deshalb für mich sehr inspirierend.

1. Aus welchen Beweggründen hast Du Dich für den Weg des Self-Publishing entschieden?

Die neuen Medien bieten viel Freiheit für alle Kulturschaffenden abseits der traditionellen Wege. Trotz der Risiken sind diese eine großartige Möglichkeit, Projekte, an die man glaubt und in die man viel Zeit, Mühe und Herzblut investiert hat, vorzustellen. Und die Freiheit besteht auch auf der Seite der Leser oder Zuschauer, die entscheiden, was sie wirklich interessiert.

2. Was bedeutet es für Dich, Indie-Autorin zu sein?

Ich bin noch nicht so weit, darin eine Bedeutung zu sehen. Ich freue mich, wenn Menschen Interesse an dem haben, was ich mache bzw. schreibe.

3. Was sind die größten Stolpersteine auf dem Weg zum Erfolg als Autor?

Es beginnt bei dem Kampf mit sich selbst, immer weiter an das Werk zu glauben und geht über die Vielzahl an Möglichkeiten der Veröffentlichung – die voller Fallstricke sind – über das immense Angebot an schriftstellerischen Werken, bis hin zu der Frage, wie vermarkte ich das Ganze. Mir hilft das viel strapazierte Zitat von Goethe:
“Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.

4. Hast Du bereits Erfahrungen mit anderen Veröffentlichungsformen gemacht?

Zunächst schlug ich den klassischen Weg ein und bewarb den Roman bei Verlagen und Agenturen. So lernte ich die Bezahl-Verlage kennen, mit denen ich mich nicht anfreunden konnte. Entweder ein Verlag unterstützt mich oder ich behalte alle Fäden in der Hand.

5. Wie bist Du auf XinXii aufmerksam geworden?

Ich arbeitete mich durch das Internet und nachdem ich feststellte, dass ich hier sowohl das Buch, als auch das Hörbuch veröffentlichen kann, fiel meine Wahl nicht mehr schwer!

6. Jeder Indie-Autor möchte bekannt werden. Welche Marketingspielart ist für Dich besonders wichtig?

Ich habe versucht, meinen Roman nach allen Regeln der Branche zu perfektionieren. Meine Kenntnisse im Bereich Marketing stecken sozusagen noch in den Kinderschuhen, aber ich freue mich über diese Möglichkeit hier, mich als Autorin vorzustellen.

7. Welchen Tipp gibst Du anderen Indie-Autoren mit auf den Weg?

Aus eigener Erfahrung muss die Form des zu veröffentlichenden Materials stimmen, d.h. eine professionelle Korrektur ist eine gute Investition, egal in welchem Genre man sich bewegt. Wer es sich leisten kann, sollte auch ein Lektorat hinzu ziehen. Danach – einfach versuchen!

8. Du bist auf einer einsamen Insel mit einem Solar-Ladegerät. Welche E-Books sind auf Deinem E-Reader?

So viele wie möglich. Über Literatur von Virginia Woolf  und Thomas Mann  über Bücher von Carlos Ruiz Zafón bis zu Krimis von Charlotte Link, Elisabeth George  oder Fantasy von Anne Rice.

9. Mit welchem Autor würdest Du gern mal zu Abend essen?

Mit Walter Benjamin und einer Diskussion über das E-Book im Zusammenhang mit „Das Kunstwerk, im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“.

10. Welche nächsten Projekte hast Du geplant?

Neben der Realisierung weiterer Theaterstücke und der endgültigen Fertigstellung des Hörbuches arbeite ich an einem dreiteiligen Romanprojekt, das aber seine Zeit brauchen wird.

Wir bedanken uns herzlich bei Jana Jeworreck für das Interview und wünschen ihr viel Erfolg mit „Reise in die Mitte von Mera“!

 Jana Jeworreks Autorenseite auf XinXii:
http://www.xinxii.de/adocs.php?aid=30171

Jana Jeworrek im Web:
http://www.janajeworreck.de

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10 Fragen an … Ansgar Warner

E-book-News-Blogger und Autor Ansgar Warner ist unser Autor des Monats September und verrät in unserem Interview, was er im Urlaub liest, wie er nach einigen Verlagserfahrungen  zum Self-Publishing gefunden hat und worin er die Vorteile sieht. Wir wünschen angenehme Lektüre!

Über Ansgar Warner

Als Journalist wie als Kulturwissenschaftler war ich schon immer gerne an der Nahtstelle zwischen alten und neuen Medien unterwegs. 2006 habe ich an der Humboldt-Universität über das Radio-Essay der Fünfziger Jahre promoviert, danach folgte die journalistische Tätigkeit für Zeitungen wie auch Rundfunk. Mittlerweile arbeite ich als freier Autor und Producer im Medienbüro Mitte, unweit des Berliner Fernsehturms. Auf E-Book-News blogge ich zudem schon seit einigen Jahren rund um das Thema Elektronisches Lesen, und neuerdings auf krautfunding.net über deutsche Crowdfunding-Ansätze.

1. Aus welchen Beweggründen hast Du Dich für den Weg des Self-Publishing entschieden?

Ich bin ja ohnehin im Web als Journalist und Blogger unterwegs – somit bot sich die Chance, mit einem E-Book ausgewählte Inhalte in kompakter Form anzubieten, und damit neue Leser anzusprechen. Wenn man dann zufällig auch über E-Books und Self-Publishing bloggt, gibt’s aber noch einen weiteren Grund: selber mal ausprobieren, wie das unabhängige Büchermachen überhaupt funktioniert.

2. Was bedeutet es für Dich, Indie-Autor zu sein?

Da ich früher zahlreiche Texte im Wissenschaftsbereich publiziert habe, freue ich mich vor allen Dingen über eins: ein Buchprojekt ist endlich kein schwarzes Loch mehr, bei dem man vorab eine Menge Geld bezahlt, hinterher aber ausschließlich der Verlag Geld verdient. „Verlorene Druckkostenzuschüsse“ gehören genauso der Vergangenheit an wie der Hinweis „Honorar wird nicht gegeben“ – jetzt gibt’s vom ersten Tag an Tantiemen, und die Rechte am Buch bleiben bei mir. Wenn ich doch Geld investiere, dann direkt in eine gute Cover-Grafik oder das Lektorat.

3. Was sind die größten Stolpersteine auf dem Weg zum Erfolg als Autor?

Also eigentlich hat das Internet mit mächtigen Online-Tools für Direkt-Vertrieb und Marketing viele Stolpersteine aus dem Weg geräumt – vorausgesetzt, man weiß, wie man richtig damit umgeht. Für viele „gelernte“ Autoren aus der Generation der „digital immigrants“ ist das wohl zur Zeit der größte Stolperstein, sie müssen den richtigen Umgang noch lernen. Umgehrt gibt’s viele „digital natives“, denen das klassische Handwerkszeug fehlt – nämlich das Wissen, wie man gute Texte schreibt.

4. Hast Du bereits Erfahrungen mit anderen Veröffentlichungsformen gemacht?

Vor einiger Zeit habe ich mal Radio-Features produziert, das ging dank digitaler Technik verblüffend einfach. Ob man in einem Editor per Copy&Paste Textblöcke oder Audio-Daten verschiebt, ist am Ende fast völlig egal. Übrigens: Auch in diesem Bereich bietet sich im Zeitalter von MP3 und Podcasts selbstverständlich Self-Publishing an. Für Indie-Autoren von E-Books gibt’s zudem die Möglichkeit, die eigenen Texte einzusprechen und parallel als Hörbuch zu veröffentlichen – wird leider viel zu selten für das „Self-Branding“ genutzt. Dabei kann die eigene Stimme ein perfekter „Markenbotschafter“ sein!

5. Wie bist Du auf XinXii aufmerksam geworden?

Seitdem Self-Publishing in Deutschland an Fahrt aufnimmt, habe ich mir zahlreiche Plattformen angeschaut und teilweise mit meinen E-Books getestet. Wenn man auf ein einfach zu bedienendes Frontend Wert legt, dann ist XinXii sicherlich eine gute Wahl, erst recht natürlich, wenn man wie ich neben E-Books auch ein Audiobook anbieten möchte.

6. Jeder Indie-Autor möchte bekannt werden. Welche Marketingspielart ist für Dich besonders wichtig?

Der perfekte Ausgansgpunkt ist ein eigener Blog, um durch regelmäßiges Texten möglichst viele Follower zu gewinnen, und vor allem, um mit den Lesern ins Gespräch zu kommen. Durch Bloggen – in Verbindung mit anderen Social-Media-Kanälen – lassen sich bestimmte Themen gut austesten, bzw. „crowdsourcen“. Wie kommen sie beim Leser an, wieviele Leser interessieren sich überhaupt dafür?

7. Welchen Tipp gibst Du anderen Indie-Autoren mit auf den Weg?

Konsequent die eigene Marke aufbauen – durch möglichst breit angelegte Aktivitäten, vom Bloggen, Podcasten und gezielter PR bis hin zur Nutzung von Crowdfunding-Plattformen (beispielsweise, um das Artwork einer Print-Ausgabe zu finanzieren). Mit dem Buch selbst sollte man die gesamte Verwertungskette bedienen, vom E-Book über Print-On-Demand bis hin zum Audiobook.

8. Welche E-Books „liegen“ diesen Sommer in Deinem Reisekoffer?

Im Reisekoffer liegt tatsächlich vor allem ein E-Reader, diesmal gefüllt mit Sci-Fi, von Kim Stanley Robinsons „2312“ bis zu Andreas Eschbachs „Herr aller Dinge“, aber auch mit Reportagen wie Andrea Hünnigers „Das Paradies. Eine Jugend nach der Mauer“ oder Monika Marons „Bitterfelder Bogen“. Dazwischen muss ich außerdem endlich mal die Steve-Jobs-Biografie zu Ende lesen, und ein paar Kapitel aus Kevin Kellys „What Technology wants“ warten ebenfalls noch.

9. Mit welchem Autor würdest Du gern mal zu Abend essen?

Gerne mit dem Berliner Krimi-Autor Ralph Gerstenberg. Vielleicht kann ich ihn dabei dann endlich mal zum Self-Publishing überreden, seine großartigen Stories wie „Grimm und Lachmund“ oder „Feuer im Aquarium“ gibt’s nämlich leider immer noch nicht als E-Book.

10. Welche nächsten Projekte hast Du geplant?

Mein nächstes Projekt ist ein internationales Self-Publishing-Experiment, aus meinem Buch „Vom Buch zum Byte“ wird nämlich zur Zeit gerade „From Books to Bytes“. Bin schon mal enorm gespannt, wie das laufen wird. Immerhin gibt’s ja dann weitaus mehr potentielle Leser…

Wir danken Ansgar für das Interview und wünschen ihm viel Erfolg mit seinen kommenden Projekten!

Ansgars Autorenseite auf XinXii:
http://www.xinxii.com/mydocs.php?pid=383d6

Ansgar Warner im Web:
http://www.e-book-news.de
http://www.ansgar-warner.de
http://www.medienbuero-mitte.de/author/ansgar/
https://www.xing.com/profile/Ansgar_Warner
https://www.facebook.com/ansgar.warner
https://twitter.com/e_book_news

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10 Fragen an … Angela Planert

Angela Planert, unsere Autorin des Monats August, verrät in unserer neuen Interview-Reihe „10 Fragen an …“, wie Sie zum Self-Publishing gefunden hat und gibt hier allen Indie-Autoren einige persönliche Tipps mit auf den Weg. Viel Spaß beim Lesen!

Angela PlanertÜber Angela Planert

In Berlin geboren und aufgewachsen, schrieb ich meine ersten Entwürfe bereits zu Grundschulzeiten. Mein vorerst letztes Werk entstand mit siebzehn auf einer mechanischen Schreibmaschine. Durch meine drei Kinder fand ich wieder den Weg zur Kreativität zurück und arbeite seit 2003 intensiv an meinen Romanen.
Seit Mitte diesen Jahres darf ich mich hauptberuflich als Schriftstellerin betätigen. Aus meinem Bücher-Sortiment gehört „Drachenseele“ zu meinen persönlichen Bestsellern.

1.  Aus welchen Beweggründen hast Du Dich für den Weg des Self-Publishing entschieden?
Ein bekannter Kollege, der mir seit einigen Jahren freundschaftlich zur Seite steht, zählte mir die Vorzüge des Self-Publishings auf, die mich rasch überzeugten.

2.  Was bedeutet es für Dich, Indie-Autorin zu sein?
Für mich bedeutet es Freiheit, Anerkennung, Erfolg und einen riesigen Schritt nach vorn.

3.  Was sind die größten Stolpersteine auf dem Weg zum Erfolg als Autor?
Der Arbeitsaufwand steht in keinem Verhältnis zum Erfolg, oft bleiben viele andere Dinge dabei auf der Strecke. Ich war immer mit Herz und Seele dabei und ich meine heute, dieser Weg hat sich auf jeden Fall gelohnt.

4.  Hast Du bereits Erfahrungen mit anderen Veröffentlichungsformen gemacht?
Bisher erschienen fünf meiner Romane als Printbücher, eine weiteres ist gerade beim Spielberg Verlag in Arbeit sowie ein Hörbuch von meinem Werk „Drachenseele“ ist bei berlivox geplant.

5.  Wie bist Du auf XinXii aufmerksam geworden?
Als langjähriges Xing-Mitglied ist man diesbezüglich immer gut informiert!

6.  Jeder Indie-Autor möchte bekannt werden. Welche Marketingspielart ist für Dich besonders wichtig?
Die Vermarktung über Social Networks ist nach meinen Erfahrungen der beste Weg. Zwar gebe ich sehr gern meine berühmten „lebendigen Lesungen“, da man hier die Nähe zum Leser findet, doch der Aufwand steht auch hier in keinem Vergleich zum Erfolg.

7.  Welchen Tipp gibst Du anderen Indie-Autoren mit auf den Weg?
Ein ganz besonderes Buch, der Leitfaden, der nicht umsonst seit dem Erscheinen auf der Bestsellerliste ganz oben steht: „Wie veröffentliche ich ein E-Book” von Wilhelm Ruprecht Frieling. Ein gutes Cover und ein spannender Titel sind nach meinen Erfahrungen schon der halbe Weg. Mein Buch „Drachenseele“ hat ein ansprechendes Cover, von dem viele begeistert sind. Auch der Titel scheint hier zu passen. Obwohl ich nach meinem Geschmack „Auronja“ vom Inhalt her für packender halte, bleiben hier die Verkaufszahlen noch sehr verhalten.

8.  Welche E-Books „liegen“ diesen Sommer in Deinem Reisekoffer?
Auf jeden Fall etwas für die Lachmuskeln: „Tausend Titten tanzen Tango“, ebenfalls von Wilhelm Ruprecht Frieling, „Die Zeitreise-Agentin“,  von Anna Becker, sowie ihr neustes Werk „Jamie“.

9.  Mit welchem Autor würdest Du gern mal zu Abend essen?
Mit Julia Cameron, die mit ihrem Buch „Der Weg des Künstlers“ meinen Weg hierher vorbereitet hat.

10. Welche nächsten Projekte hast Du geplant?
Meine vier gedruckten selenorischen Werke „Rubor Seleno“ , „Seleno“ , „Felis Vigor“   und „Vigor“ zu überarbeiten und als E-Book herauszubringen. Zu dem wartet noch mein Science-Fiction auf Vollendung, mein Thriller auf Überarbeitung und zahlreiche Ideen wollen ebenfalls zu Papier bzw. auf den Bildschirm gebracht werden.

Wir danken Angela Planert für das Interview, sind gespannt auf ihre neuen Projekte und wünschen viel Erfolg für ihre Bücher!

Angelas Autorenseite auf XinXii:
http://www.xinxii.de/adocs.php?aid=28961

Angela Planert im Internet:
http://www.angela-planert.de
http://www.xing.com/profile/Angela_Planert
https://www.facebook.com/angela.planert?ref=tn_tnmn

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